Ein Schub voran

Die erste von Enercon selbst entwickelte Schnellladestation für Elektroautos ist serienreif. Das ist ein ziemlich starkes Votum für die E-Mobilität. Ein Kommentar von Jörg-Volker Kahle.

Enercon bringt eine Ladesäule für Elektroautos auf den Markt. Symbol-Foto: Ole Spata

Strommühlen-Bauer Enercon mischt sich jetzt in den langsam in Gang kommenden Markt rund um das elektrische Fahren ein: Das Auricher Unternehmen bringt eine schnelle leistungsfähige Ladesäule für E-Autos auf den Markt.

Das ist, wenn man die Enercon-Unternehmenspolitik über viele Jahre verfolgt, ein ziemlich starkes Votum für die E-Mobilität. Denn Enercon ist bisher nur mit den Dingen auf den Markt gegangen, die man für ebenso ausgereift wie erfolgversprechend hielt. Die Entwicklung der eigenen Windkraftanlagen-Serienfertigung und die sehr hohe Kundenzufriedenheit mit dem Service für Enercon-Anlagen untermauern dies. Und auch der Einstieg ins Eisenbahngeschäft mit der eigenen Bahn-Tochter entwickelt sich permanent weiter.

Die Versorgung der Autos mit der notwendigen Energie auch für längere Fahrten mit Tempo ist bisher ein Hauptgrund für Skepsis gegenüber der E-Mobilität. Wenn Enercon jetzt eine Lösung anbietet, ist das ein möglicher Schub für Strom-Autos. Und ein weiteres Stück High-Tech aus Ostfriesland.

10.02.2018, 15:27 Uhr
Über den Autor
Jörg-Volker Kahle Redakteur Sport bei der EZ seit: 1985
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