Da ist Pfeffer drin

Experten warnen bereits vor vier schrecklichen Jahren für die Bundesrepublik. Die SPD hätte nicht zu sagen und Merkel ziehe ihr Ding durch. Unser Redakteur Marten Klose sieht das anders. Ein Kommentar.

Experten warnen: Angela Merkel könnte mit eiserner Hand die nächsten vier Jahre regieren. Foto: Kay Nietfeld

Schenkt man den notorischen Kritikern Glauben, werden die nächsten vier Jahre eine schlimme Zeit. Die Regentschaft der Großen Koalition - wenn sie denn tatsächlich zustande kommt - wird sich wie ein schwarzer Schatten auf das Land legen. Die Kanzlerin regiert mit eiserner Hand und die SPD geht unter. Vollends zerbröselt von der Allmacht Angela Merkels. So ist es von den ewigen Nörglern zu hören. Mit Verlaub: Das ist Blödsinn. Ganz im Gegenteil: In der nächsten Legislaturperiode wird Pfeffer sein!

Denn die Götterdämmerung der Kanzlerin hat längst begonnen - und damit der Kampf um ihre Nachfolge. In der CDU gibt es genug Leute, die mit den Hufen scharren. Der eine oder andere wird sich schon sehr bald aus Deckung wagen. Die Furcht, von der Kanzlerin weggebissen zu werden, ist dann nicht mehr so groß. Und auch die SPD kämpft, um noch eine Zukunft als Volkspartei zu haben. Trotzdem wäre es fahrlässig, Angela Merkel jetzt schon auf dem Abstellgleis zu wähnen. Sie wird alles tun, um nicht als „lahme Ente” zu gelten. Für Deutschland sind das gute Aussichten.

27.02.2018, 18:06 Uhr
Über den Autor
Marten Klose Redakteur Lokales bei der EZ seit: 2010
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