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Volleyball-Sause zum Heimspiel-Auftakt

Frauen-Regionalliga: Borssum empfängt am Abend (20 Uhr) VC Nienburg.Von EZ-RedakteurLARS MÖLLERTel. 0 49 21 / 89 00 441

Emden. Das Unterhaltungsprogramm steht, der Hallensprecher hat seine Musikauswahl getroffen und die Spielerinnen und Trainer sind heiß auf das erste Match vor eigenen Publikum: Blau-Weiß Borssum hofft zum Heimspiel-Auftakt in der Regionalliga heute Abend (20 Uhr, Sportzentrum am Wykhoffweg) auf eine echte Volleyball-Party. ”Die 250 Zuschauer, die sonst auch gekommen sind, sollten es schon sein. Insgeheim hoffen wir natürlich noch auf ein paar mehr”, sagte Trainer Lothar Laerum gegenüber der Emder Zeitung.

Dank des 3:1-Sieges bei Tuspo Weende zum Saisonstart steht der Aufsteiger vor der Begegnung mit dem VC Nienburg heute bereits oben. Aktuell ist es der 2. Tabellenplatz. Der Platzierung wollte Laerum zu diesem frühen Zeitpunkt aber nicht zu viel Bedeutung beimessen. ”Das ist noch nicht aussagekräftig. Was wir wissen, ist, dass wir eine gute Mannschaft haben”, so Laerum. Man wolle sich aber nicht selber unter Druck setzen. Das übergeordnete Ziel des Serien-Aufsteigers heißt darum weiter: Die Klasse halten!

Dennoch sind die Vorzeichen für die erste Partie der Saison im Borssumer Volleyball-Tempel gut. So wird das Team von Laerum und seinem Kollegen Jan Junker voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen können. In der Vorbereitung und auch im ersten Spiel in Göttingen fehlte durch die Urlaubszeit eigentlich immer die ein oder andere Spielerin. Nun sind alle zwölf an Bord.

Mit Nienburg treffen die Borssumerinnen heute auf eine der stärksten Mannschaften der Regionalliga Nordwest. Als ungeschlagener Meister der Oberliga II scheiterte der VC in der Relegation zur 3. Liga nur knapp mit 2:3 an Borken-Hoxfeld. Das Spiel hatten Laerum und das Emder Team damals von der Tribüne aus verfolgt.

Allerdings zeigten die Borssumerinnen auch schon gegen Weende, immerhin ein erfahrenes Regionalliga-Team, dass sie absolut das Zeug dazu haben, in dieser Spielklasse mitzuhalten. Nach einem 0:1-Rückstand (15:25) drehten sie das Spiel und gewannen letztlich in souveräner Manier mit 3:1 (25:17, 25:15, 25:15). ###STOP###Und dabei fehlte ihnen noch eine ganz zentrale Spielerin: Nina Deepen, die ihren Geburtstag in München feierte, ist nun wieder dabei und sollte dem Mittelblock zusätzlich Stabilität verleihen.

Auf der anderen Seite des Netzes steht für sie und ihre Mitspielrinnen ein bekanntes Gesicht. Anne Zülow, die eine Arbeitsstelle in Emden hat, trainiert des öfteren mit Borssum, spielt aber für Nienburg. Angst vor ”Insider-Infos” an die Konkurrenz hat Laerum aber nicht. ”Die wissen alle, dass wir stark über die Mitte kommen - aber sie müssen ja auch erst mal ein Mittel dagegen finden”, zeigte sich der Coach selbstbewusst.

Für die Borssumerinnen sprechen ebenfalls ihre Heimstärke und die Atmosphäre im Sportzentrum. Wie schon beim Gastspiel der U 17 Nationalmannschaft während der Sommerpause wird Hallensprecher Timo Carstens die Stimmung mit Ansagen und Musik anheizen. Außerdem wird eine Emder Saxophon-Gruppe die Aufwärmphase mit Stücken aus dem Film ”Fluch der Karibik” überbrücken. Einlass ist ab 19 Uhr.

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