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Eiszeit in Ostfriesland

Spaß, Sport, Spannung auf dem Eis

Heute starten 54 Teams in die mittlerweile 4. EZ-Eisstock-Masters in der Emder Nordseehalle.

Von Jörg-Volker Kahle

Emden. Ein guter Schwung, das richtige Maß an taktischem Gespür, natürlich Zielgenauigkeit und immer die Bereitschaft, es doch ganz anders zu lösen: Das sind ein paar Voraussetzungen, um bei den EZ-Eisstock-Masters während der Emder Eiszeit in der Nordseehalle zu punkten und damit zu Erfolgen zu kommen. Heute starten die 2020er-Masters mit dem ersten von neun Vorrunden-Spieltagen.

Die 4. Auflage dieses auf den ersten Blick recht einfach anmutenden Sportes schreibt seine bisherige Erfolgsgeschichte fort mit einem erneuten Teilnahmerekord: 54 Teams sind es in diesem Jahr, die am Ende den begehrten Pokal entgegennehmen wollen, nachdem es im vorigen Jahr bereits 35 waren, davor 25 und beim ersten Mal 17. Neu dabei sind in diesem Jahr beispielsweise die Feuerwehr Stadtmitte, die AOK (je ein Team), die Sparkasse (2), die Förderschule (3) und die Spedition Weets (3), mit FT 03 und SuS sind auch zwei Sportvereine mehr am Start.

Besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr aber den „Eisprinzen“ gelten. Sie hätten im letzten Jahr den Kostüm-Wettbewerb gewonnen, wenn es den gegeben hätte. Die „Eisprinzen“ brauchten den auch nicht, denn sie gewannen das Finale und trugen den sportlichen Sieg davon. Die „Eisprinzen“ greifen am 4. Vorrunden-Spieltag ins Geschehen ein. Bereits am 2. Spieltag sind die „Frozen Letters“, das Team, der Emder Zeitung, am Start. Sie mussten sich im letzten Jahr nur knapp den Eisprinzen geschlagen geben. Auch die anderen beiden Halbfinalisten des letzten Jahres - „EVAG Lions“ und das Volksbank-Team „Heiß auf Eis“ - sind mit dabei. Für die EVAG sind neben den Lions auch wieder die Teams „Eisbären“ und „Huskies“ am Start. Die „EVAG Eisbären“ hatten sich in den ersten beiden Jahren den Titel geholt und zeigten auch im vergangenen Jahr bis zum Ausscheiden im Viertelfinale ihre Spielstärke auf dem Eis.

Das Eisstockschießen ist eine von vielen Sportarten, bei denen es darum geht, das Spielgerät möglichst dicht an ein Ziel zu platzieren, wobei der Gegner verhindernd eingreifen kann. Die Eisstöcke werden über das Eis geschoben und gleiten in Richtung auf ein markiertes Viereck, das sogenannte Haus. In dem Haus liegt ein kleiner Holzklotz, die sogenannte Daube, das eigentliche Ziel.

Jeder Spieler eines Teams hat einen Wurf. Sind die alle ausgeführt, ist eine sogenannte Kehre gespielt und wird ausgewertet. Im vergangenen Jahr wurden sechs Kehren pro Spiel geworfen.

Die 54 Teams sind auf neun Vorrunden-Gruppen zu je sechs Teams aufgeteilt. Die Spiele finden jeweils Montag, Dienstag und Mittwoch ab 19 statt. Nach den Vorrunden folgen die Zwischenrunden, in denen die Teilnehmer der Viertelfinals ermittelt werden, bevor zum Eiszeit-Finale wieder die Halbfinals und das Finale um den Pokal ausgetragen werden.

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