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Aufstieg Nummer 6 ist zum Greifen nahe

Volleyball-Verbandsliga: BW Borssum - MTV Aurich 3:0 (25:18, 25:8, 25:11) / BW Borssum - SG Karlshöfen-Gnarrenburg 2:3 (25:27, 25:21, 25:22, 19:25, 5:15) Von KARL-W. STUMPE

Emden. In den beiden letzten beiden Saisonspielen galt es für Borssum, das Ziel Relegation zur Oberliga perfekt zu machen. Und das hat das Daueraufsteigerteam in eigener Halle auch geschafft. Den ersten Gegner, Tabellenschlusslicht MTV Aurich, fegten die Borssumerinnen beinahe aus der Halle. Und mit etwas mehr Luft hätte es auch gegen den Tabellenführer aus Karlshöfen/Gnarrenberg gereicht. In diesem zweiten Spiel scheiterten die Gastgeberinnen äußerst knapp. Die Gäste blieben damit in dieser Saison ungeschlagen.###STOP###

Dass es hier um etwas ging, wurde bereits im ersten Spiel gegen den MTV Aurich deutlich - und das nicht nur auf dem Spielfeld. Zahlreiche Zuschauer unterstützten die Heimmannschaft lautstark. Das Team bedankte sich dafür mit Volleyball der besseren Art.

Von Beginn an waren die Borssumerinnen hellwach. Mit variablem Spiel wurden die Gäste sofort unter Druck gesetzt. Schnell führte man dann auch mit 12:4. Kontinuierlich bauten die Gastgeberinnen diesen Vorsprung aus. Zwar kamen die Auricherinnen zum Schluss des Satzes noch ein wenig heran, der Satz ging aber klar mit 25:18 an Borssum.

Auch im zweiten Durchgang gab Borssum den Ton an. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließen sie auch hier nichts anbrennen. Man hatte eigentlich nie das Gefühl, dass in diesem Spiel irgendetwas schieflaufen könnte. Der Satzgewinn von 25:8 bestätigt das ganz eindeutig. Die Auricherinnen wehrten sich zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, sie waren aber einfach chancenlos, gegen eine groß aufspielende Borssumer Mannschaft.

Im dritten Satz gelang Borssum im Angriff fast alles, in der Abwehr immer präsent. Angetrieben von einem ungeheurem Siegeswillen ließ man Aurich weiterhin nicht ins Spiel kommen. Trotzdem muss man den Gästen ein Lob aussprechen. Obwohl sie klar unterlegen waren, steckten sie niemals auf. Borssum war an diesem Tag aber einfach eine Nummer zu groß. Nach etwa einer Stunde machten die Gastgeberinnen mit 25:11 alles klar. Damit waren die Relegationsspiele, die am 9. April in eigener Halle stattfinden, schon erreicht.

Und eigentlich konnten die Blau-Weißen nun entspannt in die zweite Partie gegen. Doch nichts da: Die Borssumerinnen waren heiß darauf - das wurde aus einigen Gesprächen mit den Spielerinnen deutlich - bis dato designierten Meister ein Bein zu stellen. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Man sah sofort, dass hier die beiden besten Teams der Verbandsliga auf der Platte standen. Der erste Satz machte das ganz deutlich. Lange blieben beide auf Augenhöhe, jeder Punkt hart erkämpft. Mit gutem Stellungsspiel zeigte n die Gastgeberinnen weder im Angriff noch in der Abwehr Schwächen. Borssum hatte beim Stand von 24:22 sogar Satzball. Die Gäste aus Karlshöfen konnten den aber abwehren und machte wenig später mit 27:25 diesen Durchgang für sich klar.

Borssum ließ sich davon aber nicht beeindrucken und war auch im zweiten Durchgang ebenbürtig. Nach einer 22:15-Führung gewann man mit 25:21. Die Halle tobte. Auch der dritte Satz nichts für schwache Nerven. Bis zum letzten Ballwechsel hart umkämpft. Doch auch diesmal hatte Borssum mit 25:22 die Nase vorn.

Noch aber gaben sich sich Karlshöfenerinnen nicht geschlagen. Im vierten Satz drehten sie den Spieß wieder um und siegten mit 25:19. Im entscheidenden fünften Durchgang standen die Gäste mit etwas mehr Power. Das zahlte sich dann auch aus. 15:5 ging der an Karlshöfen.

Trainer Lothar Laerum war trotzdem zufrieden. ”Wir haben die Relegation geschafft. Leider fehlte uns im zweiten Match ein wenig die Kraft. Ich bin aber mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Und Trainer Jan Junker zeigte sich sogar total begeistert. ”Wir schaffen auch die Relegation.”

BW Borssum: Claudia Laue, Christina Hempel, Maren de Boer, Martina Szozda, Kristina Walter, Manuela Schulmann, Lena van Scharrel, Gunda Ukena, Anika Knoop, Nina Deepen

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