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Alle wollen auf das Eis

Neuer Rekord: Insgesamt haben sich 35 Mannschaften zu den Eisstock-Masters während der Emder Eiszeit angemeldet.

Kämpfen wieder um den Titel: Insgesamt treten 35 Mannschaften bei den Emder Eisstock-Masters 2019 an. Auch das Team der „EisBEEr

Emden. Es geht wieder um den begehrten Pott: Können sich die „EVAG-Eisbären” bei den 3. Eisstock-Masters im Zuge der „Eiszeit” in der Nordseehalle den Pokal ein drittes Mal in ihre Vitrine stellen? Jedenfalls werden sie wohl alles daran setzen, um auf der 1100 Quadratmeter Eisfläche gut abzuschneiden. Der sportliche Wettstreit geht bis zum 2. März.

Doch nicht nur die „EVAG-Eisbären” sind heiß auf den Titel, sondern auch die „Frozen Letters”, das Team der Emder Zeitung. Denn im vergangenen Jahr schieden sie am dritten Zwischenrunden-Spieltag vorzeitig aus. Auch Vize-Titelverteidiger „EisBEEren” vom städtischen Bau- und Entsorgungsbetrieb schielen wie im Jahr zuvor auf den begehrten Pott.

Rekordverdächtig ist bei den 3. Emder Eisstock-Masters schon jetzt die Beteiligung: Nach 16 Mannschaften 2017 waren es im vergangenen Jahr 25, und dieses Mal werden 35 Teams an den Start gehen. Bis es so weit ist, heißt es für die teilnehmenden Mannschaften, eine gute Gruppenphase zu spielen (28. Januar bis 11. Februar). Danach geht es vom 12. bis zum 20. Februar in der Zwischenrunde weiter. Die Viertelfinalspiele sollen am 25. und 26.Februar ausgespielt werden. Und am Samstag, 2. März, können sich die Zuschauer dann auf die Halbfinale, das Spiel um Platz drei sowie das anvisierte Ziel der teilnehmenden Mannschaften - das Finale - freuen.

Dass Sieg oder Niederlage oft dicht beieinander liegen, zeigte sich auch im vergangenen Jahr. Da ging es tatsächlich sehr eng zu, denn in nahezu allen Finalspielen war es oft der letzte Eisstock, der die Entscheidung brachte. So auch bei den „Letters”. Dabei hatte das EZ-Team im vergangenen Jahr gar nicht schlecht gespielt und einige gute Würfe platziert. Mehrfach kehrte der letzte Eisstock den Punktestand noch einmal um. Dass aus einer vermeintlichen 3:0-Führung mit einem einzigen gegnerischen Wurf doch noch eine 0:1-Niederlage wurde, ist ebenfalls keine Seltenheit gewesen. Dabei zeigte sich auch, dass neben Kraft, Zielsicherheit und dem Gefühl für den Eisstock auch die Taktik eine Rolle spielen kann. Denn selbst der bestplatzierte Eisstock nützt nichts, wenn ihn der Gegner noch aus dem Zielhaus hauen kann. Wer am Ende den Eisstock vorne und vielleicht auch die besseren Nerven haben wird, wird sich ab Montag in sicherlich spannenden Wettkämpfen zeigen.

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