Heute geht es im Laufschritt auf den Friesenhügel

Mit dem 1. Emder Berglauf wird das neue Freizeitgelände auf der ehemaligen Deponie freigegeben. Nachmeldungen sind noch bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start möglich, sofern das maximale Teilnemehrfeld noch nicht erschöpft ist.

Das wäre eine mögliche Aussicht heute während des 1. Emder Berglaufs: Blick vom „Friesenhügel” Richtung Constantia und Larrelt. Foto: Wilken

Emden. Er hat noch nie stattgefunden, aber schon die Aufnahme in die Wettkampfkalender der Laufsportvereine geschafft: Am Sonnabenmittag feiert der "Emder Berglauf" Premiere, erstmals geht es mit Wettkampf-Zeitmessungen im Laufschritt auf den "Friesenhügel", wie die zum Freizeitberg umgewandelte ehemalige Mülldeponie mehr und mehr genannt wird.

Ausrichter des neuen Laufes ist die Emder Laufgemeinschaft. Angeboten werden zwei Distanzen: 4700 Meter und 9400 Meter. Das ELG-Organisationsteam um Initiator Günter Riemeyer hat den 4700 Meter langen Rundkurs bergauf und bergab über das "Friesenhügel"-Wegenetz festgelegt. Der Start für das einmalige Bewältigen der 4700 Meter ist um 12.00 Uhr, die Langversion - zwei Runden - startet gegen 13.30 Uhr. Start und Ziel ist beim Sportheim des RSV Emden. Dort bestehen Dusch- und Umkleidemöglichkeiten.

Die 4700 Meter-Strecke ist nach Riemeyers Einschätzung, der mit einer Trainingsgruppe schon öfter auf dem Berg gelaufen ist, auch für noch nicht ganz so erfahrene Läufer und Läuferinnen ein sehr guter Einstieg, um ein wenig Wettkampferfahrung zu bekommen. Die längere 9400 Meter-Strecke eignet sich nach seiner Einschätzung hervorragend als Konditionstest für den Ossiloop. Die Strecke hat einige Steigungen, sollte aber auch für nicht bergerfahrene Ostfriesen zu schaffen sein, meint Riemeyer. Bei den Läufen soll vor allem "der Spaß und das Genießen eines Wettkampfes in außergewöhnlicher Natur" im Vordergrund stehen.

Offizieller Meldeschluss war am Freitag 17 Uhr. Spontane Nachmeldungen sind aber noch bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start möglich, sofern das maximale Teilnemehrfeld von 150 pro Lauf noch nicht erschöpft ist.

06.04.2013, 05:00 Uhr