Handball
Heimspiel in Aurich

Handball: Minden ist die Hürde

Der Oberliga-Meister aus Westfalen gastiert am Sonntag zum Relegations-Hinspiel beim OHV Aurich.

Von Theo Gerken

Aurich/Nordhemmern. Mit Spannung erwarten die Spieler, Trainer, Betreuer, Verantwortlichen und insbesondere die Fans der Handball-Mannschaften des OHV Aurich und LiT (Leistung im Team) Tribe Germania Minden auf die beiden Relegationsspiele um den Aufstieg in die Dritte Liga. Die erste Begegnung wird an diesem Sonntag um 17 Uhr in der Auricher Sparkassen-Arena ausgetragen, das Rückspiel findet am Samstag, 18. Mai, ebenfalls um 17 Uhr, in der Sporthalle Nordhemmern statt. Über die Leistungsstärke der jeweiligen Gegner ist den Konkurrenten nur wenig bekannt. Beide Seiten versuchen, sich mit Videoanalysen auf den neuesten Stand über den Gegner zu bringen.

LiT Tribe Germania ist eine 1994 gegründete Spielgemeinschaft der Stammvereine TVG Germania Nordhemmern, RSV Westfalia Mindenerwald und VfB Holzhausen II. 2012 schlossen sich die Seniorenhandballer des TuS Südhemmern der Spielgemeinschaft an. Am Spielbetrieb nehmen aktuell sechs Männermannschaften und drei Frauenmannschaften teil. Im Jugendbereich schlossen sich die Vereine bereits 1991 zum Jugendspielgemeinschaft (JSG) NSM Nettelstedt zusammen. Seit dem 1. Juli 2018 ist LiT-Trainer Daniel Gerling hauptamtlicher Nachwuchskoordinator beim benachbarten Zweitligisten TuS N-Lübbecke und damit auch für die JSG NSM Nettelstedt zuständig.

Auf die beiden Spiele gegen den OHV Aurich hat Gerling sein Team intensiv vorbereitet. „Der OHV verfügt über Spieler mit guter Qualität, die haben wir allerdings auch. Wir wollen auch in Aurich möglichst gewinnen, hoffentlich verlieren wir nicht“, sagte Trainer Daniel Gerling im Gespräch mit der Emder Zeitung. Anhand mehrerer Videoaufzeichnungen hat er sich ein Bild über den OHV gemacht. Allerdings schränkt er ein: „Die Videoanalysen sind nicht immer aussagekräftig, die tatsächliche Spielsituation sieht oft ganz anders aus.“ Die Leistungsstärke der zwölf Oberligameister wollte er nicht beurteilen. Das machte allerdings Carsten Niemann, der Vorsitzende der Spielgemeinschaft: „Ich bin der festen Überzeugung, dass sowohl Aurich als auch wir aufsteigen werden. Diese beiden Mannschaften sind die stärksten Teams der Oberligen. Das werden zwei sehr enge Spiele auf Augenhöhe.“

Zum Rückspiel werden die Auricher in der nur 400 Zuschauer fassenden Sporthalle Nordhemmern antreten müssen. Lediglich 40 Karten standen dem OHV für Fans zur Verfügung.

„Unsere Region des Kreises Minden-Lübbecke gilt als Handball-Hochburg, Aushängeschilder sind Bundesligist GWD Minden (früher Grün-Weiß Dankersen) und Zweitligist TuS N-Lübbecke (früher TuS Nettelstedt), die selbstverständlich über größere Sportstätten verfügen. Unsere Sporthalle in Nordhemmern reichte in früheren Jahren aus. Ein Umzug in eine größere Halle ist für uns im Relegationsspiel gegen Aurich keine Option“, äußerte sich Carsten Niemann.

Der OHV Aurich hat vor einigen Jahren in der dritten Liga West bereits mehrfach gegen LiT Nordhemmern gespielt, zuletzt am 12. Februar 2012, damals gewannen die Auricher unter Trainer Dusko Bilanovic hoch mit 38:27. So einfach wird es jetzt am Sonntag und am nächsten Samstag wohl nicht werden.

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