Emden
Marineschiffbau

Wachsende Sorge um TKMS in Emden

Nach dem Vergabe-Aus beim Mehrzweckkampfschiff 180 ist man am Standort aufgeschreckt - aber noch gibt es Aufträge

Von Suntke Pendzich und Lars Möller

Emden. Und wieder ein Tiefschlag für den Emder Standort von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS): Nach der Entscheidung, den milliardenschweren Auftrag zum Bau des Mehrzweckkampfschiffes 180 (MKS 180) nicht an German Naval Yards und TKMS zu vergeben, sondern stattdessen ein Konsortium unter niederländischer Führung vorzuziehen, wächst in Emden die Sorge, dass der Standort erneut auf der Kippe stehen könnte.

Der Auftrag für die neue Mehrzweckfregatte hätte viel Arbeit für die mehr als 200 Ingenieure in Emden bedeutet und den Standort wahrscheinlich auch weit über das Jahr 2020 hinaus gesichert. Wie berichtet, war das Standort-Aus bereits vor zwei Jahren fast beschlossene Sache. In einem Eckpunktepapier hatten sich damals jedoch die TKMS-Geschäftsführung und die Arbeitnehmerseite geeinigt, die Entscheidung über die Zukunft der Niederlassung bis zum 31. Dezember 2020 auszusetzen. Die Hoffnungen ruhten schon damals auf dem Zuschlag für das Projekt MKS 180.

Den kompletten Artikel mit Reaktionen aus Politik und Wirtschaft lesen Sie heute im ePaper oder der gedruckten Ausgabe der Emder Zeitung.

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