Emden

Unfall und Falschfahrer auf der A 31

In der Nacht auf Freitag waren mehrere Polizisten auf der Autobahn im Einsatz.

Emden. Ein Unfall sowie ein Falschfahrer haben in der Nacht auf Freitag für zwei Polizeieinsätze auf der Autobahn 31 gesorgt. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Beamten wurden zunächst gegen 00.40 Uhr zu einem Unfall zwischen den Anschlussstellen Pewsum und Emden-West alarmiert. Dort war ein 22-jähriger Mann aus der Krummhörn mit einem Mercedes, C-Klasse, von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Außenschutzplanken geprallt. Als die Beamten jedoch an der Unfallstelle eintrafen, fanden sie lediglich den beschädigten Wagen auf dem Standstreifen vor. Vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur.

Noch während der Ermittlung zum Unfallverursacher meldete sich der unverletzt gebliebene Fahrer telefonisch bei der Polizei. Er erschien kurze Zeit später beim Polizeikommissariat Emden und gab zu, den Unfall verursacht und sich anschließend von der Unfallstelle entfernt zu haben. Da der 22-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise auch Drogen stand, veranlassten die Beamten eine Blutentnahme. Der junge Mann, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, muss sich nun für mehrere gegen ihn eingeleitete Strafverfahren verantworten.

Als Beamte die Unfallstelle absicherten und auf den Abschleppdienst warteten, bemerkten sie auf dem Überholfahrstreifen einen Falschfahrer mit einem Opel, der an ihnen vorbei fuhr. Der 64-Jährige aus dem Main-Taunus-Kreis war offensichtlich an der Anschlussstelle Emden-West auf die Autobahn in Richtung Leer gefahren, allerdings auf der falschen Fahrbahnseite. Somit galt er als sogenannter Geisterfahrer.

Um den Falschfahrer zu stoppen, wurden weitere Beamte alarmiert. Eine Streifenwagenbesatzung fuhr in der richtigen Fahrtrichtung, durch die Mittelschutzplanke getrennt, parallel zum Falschfahrer. Schließlich gelang es ihnen kurz vor Beginn einer Baustelle in Höhe der Anschlussstelle Riepe, den 64-Jährigen mittels eingeschalteter Signalanlage zum Anhalten zu bewegen. Verletzt oder gefährdet wurde bei diesem Vorfall glücklicherweise niemand, so die Polizei. Eigenen Angaben nach habe sich der 64-Jährige verfahren und war deshalb als Falschfahrer auf die Autobahn aufgefahren. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein.

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