Emden
Einsatz der Rettungsdienste

Unfälle überschatten die Feiertage

Ein Mensch kam Heiligabend in Großefehn ums Leben. Darüber hinaus gab es mehrere Verletzte.

Von Axel Milkert

Emden/Ostfriesland. Mehrere Verkehrsunfälle haben rund um Weihnachten Polizei und Rettungskräfte in Atem gehalten. Traurige Bilanz des Geschehens: ein Toter und mehrere Verletzte.

Besonders tragisch verlief ein Unfall in Großefehn am frühen Morgen des Heiligabend. Ein 25-jähriger Auricher fuhr mit seinem Mini auf der Auricher Landstraße in Richtung Aurich, als er in Ulbargen in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam. Das Auto überschlug sich mehrfach und kam etwa 150 Meter weiter zum Stehen. Der junge Mann starb noch am Unfallort. Die Bundesstraße musste für die Bergungs- und Rettungsarbeiten eine Stunde gesperrt werden.

Vergleichsweise glimpflich verlief eine Kollision an Heiligabend in Emden. Ein 15-jähriger Motorroller-Fahrer missachtete an der Kreuzung Larrelter Straße/Niedersachsenstraße das Rotlicht, fuhr auf die Kreuzung und stieß mit dem Auto eines 24-Jährigen aus Gütersloh zusammen. Der Rollerfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Er kam ins Krankenhaus. Der Motorroller ist Schrott.

Gleich drei Menschen erlitten bei einem Unfall im Norder Ortsteil Leybuchtpolder Verletzungen. Zwei Fahrzeuge waren auf einer Kreuzung zusammengestoßen. Die Verletzten mussten im Krankenhaus versorgt werden. Auslaufendes Öl drohte in den Straßengraben zu laufen. Die Feuerwehr konnte das verhindern.

Zwei Verletzte registrierte die Polizei an Heiligabend mittags in Wittmund. Der Fahrer (43) eines Postfahrzeugs übersah beim Einbiegen in die Auricher Straße das Auto eines 71-Jährigen. Es kam zur Kollision, beide Fahrer wurden verletzt, die Autos mussten abgeschleppt werden.

Am 1. Weihnachtstag verunglückte ein 15 Jahre alter Auricher in Ihlow. Eine Frau (38) wollte mit ihrem Wagen aus dem Bangsteder Weg nach rechts in die Alte Wieke fahren. Sie übersah den von rechts auf dem Fahrradweg herannahenden Mofafahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Jugendliche wurde leicht verletzt.

Eine besondere Entstehungsgeschichte hatte ein Unfall, der sich bereits am Vorabend von Heiligabend auf der Emder Straße in Georgsheil ereignete. Schon auf der Norder Straße hatte laut Polizei der Fahrer eines Dodge versucht, einen Mercedes auszubremsen. Beide bogen dann in Georgsheil Richtung Emden ab. Der Dodge setzte sich vor den Mercedes, so dass dieser stoppen musste. Der Beifahrer (22) des vorderen Fahrzeugs stieg aus und ging auf den Mercedes-Fahrer (25) los. Der wollte wenden (in der Tempo-100-Zone), wobei ein VW Passat in den Mercedes fuhr. Resultat: Drei Verletzte mussten in Kliniken gebracht werden. 

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