Emden
Corona-Auswirkungen in Emden und Ostfriesland

Schausteller sind in Existenznot

Wegen der Corona-Pandemie sind bis zum 31. August sämtliche Großveranstaltungen in Deutschland verboten. Das betrifft ganz besonders die Betreiber von Fahrgeschäften auf kleinen, mittleren und großen Festen - auch in Ostfriesland.

Von Axel Milkert

Emden. Wie ergeht es den ostfriesischen Schaustellern in der Corona-Krise? Die EZ fragte ihren Sprecher Jonny Eden.

Emder Zeitung: Herr Eden, normalerweise liefe jetzt der Ostermarkt in Aurich, Ende April begänne der Maimarkt in Emden, im Juni und Juli würden die Emder Matjestage und das Delft- und Hafenfest stattfinden. Das alles und noch viel mehr wird es bis mindestens Ende August nicht geben. Wie sehr trifft das Sie und ihre Kollegen?

Jonny Eden: Wissen Sie, die Schäden, die dadurch entstehen sind noch gar nicht abzusehen. Die Frage ist auch:Was passiert danach? Wie geht es weiter? Geht es dann tatsächlich weiter? Wenn man jetzt von NRW-Ministerpräsident Laschet hört, dass die Beschränkungen bis 2021 hinein bestehen könnten ... also das wäre dann für uns natürlich katastrophal.

Emder Zeitung: Weil dadurch über Monate die Einnahmen ausbleiben würden.

Jonny Eden: Ja, genau. Am Anfang war das eine Krise, und jeder hat’s auch verstanden, die Gesundheit geht schließlich vor. Wir Schausteller haben versucht, uns darauf einzustellen, dass es vielleicht Ende April oder im Mai wieder losgehen könnte. So wurden einzelne Veranstaltungen verlegt, in der Hoffnung, dass wir bald in die Saison starten könnten.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Emder Zeitung vom 20. April sowie im ePaper.

Kommentare
FOLGEN SIE UNS
Anzeige

KONTAKT ZU UNS

Sie ziehen um oder es gibt Probleme bei der Zustellung? Dann finden Sie Hilfe in unserem Servicebereich

Zum Servicebereich

Sie möchten direkten Kontakt zu einer Abteilung aufnehmen oder haben Anregungen? Dann finden Sie im Kontaktbereich die passende Adresse

Zum Kontaktbereich

AM SEEHAFEN