Emden

Regentänze beim „Northern Flame”

Headliner erfüllten beim Metal-Spektakel in Suurhusen die Erwartungen der Fans.

Suurhusen. Das „Northern Flame Open Air” in Suurhusen ist trotz starken Regens und düsterer Wolken zwar nicht völlig ins Wasser gefallen, aber die angekündigte, magische Marke von 500 Besuchern bei dem Metal-Festival wurde vermutlich deshalb in diesem Jahr noch nicht geknackt.

Fraglich sei sogar, ob die Zahl mit 350 Besuchern im Vorjahr erreicht wurde, zog Martin Janssen vom Organisationsteam „Hate Foundation” nach dem Konzert. „Auch wenn der Regen geschätzte 200 Gäste abgehalten hat, sind wir doch glücklich über die Zahl der hartgesottenen Metal-Fans.” Durch vorverkaufte Karten und langer Planung hätten die Veranstalter trotz des sinnflutartigen Regens am Freitagabend und Sonnabendnachmittag keine roten Zahlen geschrieben. „Wir sind zufrieden, da wir im Vergleich zum letzten Jahr eine Steigerung haben.” Genaue Besucheranzahlen konnten am Sonnabendabend nur geschätzt werden. Waren es am Freitag etwa nur 100 zahlende Gäste, kam am Samstag ungefähr das doppelte an Fans nach Suurhusen.

Und einige hartgesottene „Metaller” matschen tatsächlich mit Inbrunst im Regen vor der Bühne. Einige hatten sogar ihre Zelte auf dem Alten Sportplatz am Tütelborger Weg aufgeschlagen.

Die Feierlaune ließen sich die Besucher an keinem der beiden Tage verregnen: In der ersten Stunde am Freitag war am Getränkestand bereits das erste Fass Bier leer, am Sonnabend wurde das Publikum etwas zahlreicher, weil es zeitweise doch noch aufklarte. Besondere Stimmung und eine hervorragende Bühnenshow lieferten wie erwartet „The Splatter and Gore Department” aus dem Emsland. Die Band hatte - wie es zur Show gehört - auch in Suurhusen wieder einen Grill auf der Bühne angezündet, Würstchen gegrillt - und diese verteilt.

Besonderer „Stargast” war dabei für die Besucher und die Bandmitglieder ein kleiner Junge, der sich von der Bühne nicht vertreiben ließ. Auch dass machte offenbar deutlich, dass es in Suurhusen familiär zugeht. „Die Leute kommen aufeinander zu”, hieß es.

Und auch das fanden die Veranstalter schwer in Ordnung: „Netterweise hat die Gemeinde uns diesen alten Sportplatz ans Herz gelegt”, sagte Martin Janssen.

Das Besondere dort: Unter dem grasüberwachsenen Platz liegt noch Rollsplitt des alten Sportplatzes, somit war der Untergrund trotz der Regenströme fest. „Hätten wir das Gelände vom letzten Jahr genommen, hätte man wie bei Omas Teich bis zu den Knien im Schlamm gestanden.”

adb/evi/ggm

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