Emden

Nach Anhänger-Brand war Autobahn dicht

Strecke zwischen den Anschlussstellen Emden-Mitte und Emden-Wolthusen stundenlang gesperrt.

Von MARTEN KLOSE

Tel. 0 49 21 / 89 00 419

Emden. Ein mit Altpapier beladener Lkw-Anhänger hat gestern Morgen auf der A 31 bei Wolthusen aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen und ist vollständig ausgebrannt. Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Emden-Mitte und Emden-Wolthusen in Fahrtrichtung Riepe bis um 15.30 Uhr voll gesperrt.

Der 22-jährige Fahrer des Lasters, der im VW-Werk Altpapier geladen hatte, bemerkte gegen 6.50 Uhr, dass sein Anhänger brennt. Geistesgegenwärtig hielt er an, koppelte den Hänger ab und brachte die Zugmaschine außer Reichweite. „Das war sehr umsichtig und hat Schlimmeres verhindert”, sagte der stellvertretende Stadtbrandmeister Ingo Tuitje gestern gegenüber der Emder Zeitung.###STOP###

Als die Hauptberufliche Wachbereitschaft mit acht Männern anrückte, habe der Hänger schon lichterloh gebrannt, berichtete Tuitje. Stadtbrandmeister Bernd Lenz hat deshalb umgehend die Alarmstufe erhöht und Verstärkung angefordert. Die Freiwillige Feuerwehr Uphusen übernahm die Verkehrssicherung, die Wehr aus Larrelt und zwei Züge der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte löschten die Altpapierballen ab. „Es war eine Knochenarbeit, das Papier vom Hänger zu holen, zu zerreißen und abzulöschen”, berichtete Stadtbrandmeister Lenz.

Tanklöschfahrzeuge pendelten ständig zwischen der Unglücksstelle und der Wolthuser Straße, um Wasser zu besorgen. „Auf der Autobahn gibt es nun einmal keine Hydranten”, sagte Tuitje. Die Feuerwehr war bis 13 Uhr vor Ort und lud die abgelöschten Ballen mit einem Kran auf einen Teleskoplader und brachte sie zur Müllumladestation. Die Fahrbahn musste danach intensiv gereinigt werden. Die Autobahn war bis zum Nachmittag gesperrt.

In Emden führte das zu erheblichen Staus und Behinderungen, wie Polizeihauptkommissar Karl Janssen gestern sagte: „Gerade freitags ist eine gesperrte Autobahn nicht gerade günstig.”

In der Auricher Straße hatte sich zeitweise bis weit in die Neutorstraße eine lange Schlange gebildet. Gegen Mittag, als im Volkswagenwerk Schichtwechsel war, standen die Autos lange im Stau. Die Fahrzeuge mussten durch den Philosophenweg und die Wolthuser Straße zur Anschlussstelle Wolthusen umgeleitet werden. „Die Innenstadt ist immer noch völlig dicht”, berichtete Lenz am späten Nachmittag.

Kommentare
FOLGEN SIE UNS
Anzeige

DER EZ-PODCAST

TIPPSPIEL-ANMELDUNG

KONTAKT ZU UNS

Sie ziehen um oder es gibt Probleme bei der Zustellung? Dann finden Sie Hilfe in unserem Servicebereich

Zum Servicebereich

Sie möchten direkten Kontakt zu einer Abteilung aufnehmen oder haben Anregungen? Dann finden Sie im Kontaktbereich die passende Adresse

Zum Kontaktbereich

AM SEEHAFEN