Emden
Landgericht in Aurich

Mord in Emden kommt jetzt vor das Jugendstrafgericht

Zwei 20-Jährige müssen sich für Tat im Dezember 2019 verantworten.

Emden/Aurich. Der gewaltsame Tod eines 27-Jährigen Mannes in Emden, der im Dezember vergangenen Jahres über die Grenzen der Stadt hinaus für großes Aufsehen gesorgt hat, kommt jetzt vor Gericht. Zwei heute 20-jährige Angeklagte müssen sich ab dem 26. Mai wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Totschlags beziehungsweise Mordes vor der Jugendkammer des Auricher Landgerichts verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den jungen Männern vor, während einer Feier am 19. Dezember 2019 in der Emder Wohnung des späteren Opfers auf den 27-Jährigen zunächst eingeschlagen zu haben, dass dieser zu Boden ging. Anschließend sollen beide Angeklagten derart brutal auf den Kopf des am Boden liegenden Opfers eingeschlagen und eingetreten haben, dass der Mann schließlich an seinen schweren inneren Verletzungen starb.

Den beiden Angeklagten wird zur Last gelegt, ihr Opfer gemeinschaftlich getötet zu haben, wobei gegen einen der Angeklagten wegen niedriger Beweggründe der Tatvorwurf des Mordes erhoben wird. Der Prozess ist zunächst auf sieben Verhandlungstage angesetzt.

Die mutmaßlichen Täter waren bereits am Tag nach dem Mord von der Polizei festgenommen worden. Besonders perfide war zudem, dass sie sich zuvor über den Nachrichten-Kanal WhatsApp für die Tat öffentlich gerühmt hatten. Dazu stellten sie auch Fotos ins Netz.

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