Emden
Deutsche Geschichte

Heute vor 75 Jahren endete der Krieg

Emden wurde damals dem Erdboden gleichgemacht. Eine Zeitzeugin erzählt von ihren Erlebnissen.

Von Marten Klose

Ostfriesland. Heute vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Der 8. Mai 1945 markiert das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ist der wichtigste Markstein der europäischen Geschichte. Der von Deutschland ausgehende Krieg forderte insgesamt mehr als 50 Millionen Tote, darunter allein sechs Millionen Menschen in den deutschen Konzentrationslagern. An die Schrecken dieser Zeit wird heute in ganz Europa gedacht – wenn auch wegen der Corona-Krise in stark eingeschränkter Form. 

Auch für Emden war das Kriegsende ein tiefer Einschnitt. Am Ende des sechsjährigen Krieges war die jahrhundertealte Stadt durch alliierte Bomberflotten fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Am 6. Mai 1945 marschierte schließlich das kanadische Regiment der „Stormont, Dundas and Glengarry Highlanders“ in Emden ein. Der Emder Oberleutnant und spätere Reeder Hans-Heinrich Schulte übergab kurz zuvor bedingungslos den Kanadiern die Stadt. Ein Endkampf mit vielen Toten blieb der arg geschundenen Bevölkerung erspart. Die Emder Zeitung hat den Tagen der Befreiung eine eigene Serie gewidmet, die im Wesentlichen auf Augenzeugenberichten basiert.

Heute leben nur noch wenige Zeitzeugen, die aus jenen Jahren berichten können. Umso größer ist das Glück, dass sich Lilly Waldeck aus Constantia meldete und mit der EZ über ihre Erinnerungen an die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges sprach.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 8. Mai sowie im ePaper.

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