Emden
Literatur

„Hamstern Sie Bücher!“

Klaus-Peter Wolf hat gerade viel Zeit zum Telefonieren. Zum Beispiel mit der Emder Zeitung.

Ostfriesland. Klaus-Peter Wolf sitzt in Norddeich und schreibt. Was soll man als Schriftsteller auch anderes tun in dieser Krise. Im Interview mit Stefan Bergmann spricht er - natürlich - über die Krise und wie sie sich auf die Autoren auswirkt, aber auch über sein Buch „Todesbrut“, das bereits 2009 erschien und erschreckend ähnlich Corona vorauszusehen scheint.

Emder Zeitung: Herr Wolf, wie geht es Ihnen?

Wolf: Gesundheitlich gut. Alles andere: Geht so. Ich habe die gesamte Tournee abgesagt. Ich bin mit meiner Frau zuhause und wir sind ein bisschen traurig. Wir hatten uns sehr auf die Begegnung mit den Fans gefreut. Das Positive: ich schreibe an einem neuen Roman. Das ist spannend. Die „Ostfriesenhölle“ ist schon in der vierten Woche auf Platz eins der Spiegel-Beststeller-Liste. Toll, aber: Alle Buchhandlungen sind geschlossen. Es wird einen furchtbaren Einbruch geben, für den Buchhandel, für viele Veranstalter, Gastwirte… Viele meiner Schriftstellerkollegen haben jetzt Angst.

Nicht jeder ist so erfolgreich und deswegen wohl auch gut abgesichert wie Sie...

Ja, das ist so. Einigen fehlt das Geld, die Miete zu bezahlen. Sie leben ja im Wesentlichen von Auftritten. Es ist für viele Künstler eine Katastrophe. Und von den angekündigten Hilfen ist auch noch nicht viel zu sehen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 21. März sowie im ePaper für Apple und Android.

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