Emden
Umwelt

Grüne wollen Plastik von Emder Festen verbannen

Ob Matjesfest, Delftfest oder Weihnachtsmarkt: Die Emder Grünen wollen Einwegbestecke und Co. verbannen.

Von Jens Voitel

Emden. Die Fraktion der Grünen will Einwegbestecke, Teller, Strohhalme und andere Plastikartikel, aber auch Fast-Food-Behälter aus schwer abbaubaren Materialien wie Polystyrol von den Emder Großveranstaltungen wie die Matjestage oder dem Weihnachtsmarkt verbannen und fordert deshalb ein „nachhaltiges Veranstaltungskonzept“. Die Ratsfraktion stützt sich auf ein EU-Verbot von Einwegplastik, das im nächsten Jahr in Kraft tritt. Die Emder Grünen wollen das Verbot in Emden aber möglichst schon in diesem Jahr umsetzen. Damit würde Emden eine Vorreiterrolle einnehmen, so der Fraktionschef Bernd Renken.

„Wir wollen erreichen, dass Matjesfest, Weihnachtsmarkt und weitere Veranstaltungen in Emden künftig plastikfrei sind“, bekräftigte dann auch Grünen-Ratsmitglied Andr´e Göring, der einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung gestellt hat. Viele Städte würden bereits aktiv mit plastikfreien Weihnachtsmärkten werben. Dies hätte auch für den Emder Weihnachtsmarkt eine positive Ausstrahlung.

In der Begründung des Grünen-Antrages heißt es: In Emden muss neben dem Fairtrade-Label und den Nachhaltigkeitsbestrebungen die Nachhaltigkeit ein Markenzeichen städtischer Märkte und Veranstaltungen, der sparsame Einsatz erneuerbarer Energie, der Verzicht auf Plastikverpackungen, die Vermeidung der Verwendung von Einweggeschirr und die Vermeidung langer Lieferketten selbstverständlich sein.

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