Emden
Kriminalität

Gewalt gegen Polizisten auch in Emden ein Problem

Übergriffe sind Teil des Alltages, sagt ein Beamter und Gewerkschafter im Gespräch mit der EZ.

Von Ann-Kristin Hoge

Emden/Leer. Polizisten werden in Emden und umzu immer häufiger Opfer von Gewalttaten. Das ist ein Trend, der sich in der Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden mit steigenden Fallzahlen abzeichnet. Danach sind die Opferzahlen in diesem Bereich in 2019, im Vergleich zum Vorjahr, bereits deutlich um knapp 45 Prozent von 43 auf 63 Fälle angestiegen. In 2020 ist mit jetzt schon 33 Fällen bisher keine Besserung in Sicht. Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 6. Juli sowie im ePaper

Lesen Sie auch den dazugehörigen Kommentar von EZ-Volontärin Ann-Kristin Hoge: Der Anstieg von Straftaten gegen Polizisten ist besorgniserregend, in der Region, aber auch bundesweit. Diese Entwicklung weist auf mangelnde Achtung vor dem bestehenden Rechtsstaat und den Ordnungshütern hin, die ihn jeden Tag auf der Straße vertreten. Was steckt hinter dieser Ablehnung, die zum Teil sogar in Aggressionen umschlägt? Eine mögliche Antwort: Erst kürzlich ließ sich ein entfernter Bekannter zu der Aussage hinreißen, „nach Polizisten könne man schon auch mal Steine schmeißen.“ Dahinter steckte eine tiefsitzende Abneigung gegen Deutschland, „das System“, und damit auch die Polizisten, die dazu gehören. Punkte, bei denen offenbar Gesprächsbedarf besteht. Gerne. Aber bitte ohne Steine.

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