Emden
Justizirrtum

Gericht erklärt falschen Zwilling für tot

Der Emder Wilhelm Dinter ist für die Behörden gestorben, dabei wollte er nur sein Testament ändern.

Von Axel Pries

Emden. Eigentlich wollte Hannelore Dinter Anfang September nur einen Termin beim Amtsgericht in Emden bekommen. Ihr Mann Wilhelm hatte dort ein Testament hinterlegt. Doch die Auskunft, die sie am Telefon bekam, schockierte die 56-Jährige: „Ihr Mann ist tot. Das Testament ist eröffnet worden.“ So beginnt eine Geschichte, die nach Behördenversagen klingt und die ganze Familie seither beschäftigt. Sie wirft die Frage auf, wie viel Sorgfalt die beteiligten Amtsgerichte in Routinevorgänge wie die Testamentsverwahrung legen. Je weiter man bei der Fehlersuche nachfragt, desto mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Tatsache ist: Der „tote“ Emder Wilhelm Dinter lebt, gestorben ist sein Zwillingsbruder Albert in Aurich – und zwar schon vor fünf Monaten.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 15. September sowie im ePaper.

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