Emden
Natur

"Galgenfrist" für Janssens Tuun

Ein weiteres Gutachten soll nun klären, ob der Garten mit den Bäumen im Borssumer Hammrich erhalten bleiben kann.

Von Ute Lipperheide

Emden. Janssens Tuun (Garten), das Biotop im Borssumer Hammrich, wird vorerst nicht gerodet. Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) ließ dies heute Morgen mitteilen. Er hatte sich - wie angekündigt - mit der Landesstraßenbaubehörde  in Aurich in Verbindung gesetzt, die die Fläche als Ausgleichsmaßnahme für die Umgehung Friesland für Wiesenvögel herrichten wollte. Jetzt wird ein weiteres Gutachten entscheiden, ob das Biotop verschwinden muss, oder ob die Bäume stehen bleiben können.

Im Frühjahr soll die Untersuchung vorliegen. Bis dahin bleibt Janssens Tuun unangetastet. Es soll herausgefunden werden, ob das Gelände vielleicht doch schon - wie unter anderem die CDU-Ratsfraktion argumentierte - nicht mehr als Kompensationsfläche benötigt wird, da bereits in Marienwehr durch das neue Umspannwerk 21 Hektar für Wiesenvögel ausgewiesen wurden.

Die zunächst angekündigte Bürgerinformationsveranstaltung von Kruithoff wird in dieser Woche nicht stattfinden, sondern im Frühjahr, wenn das Gutachten vorliege. In einer Videobotschaft erklärte er, dass er "nachvollziehen" könne, dass dieses Thema so intensiv und kontrovers diskutiert wird. "Es ist aber sehr kompliziert", sagte der OB.

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