Emden
Einsatz der Emder Feuerwehr

Feuer verursacht 150 000 Euro Schaden

Großaufgebot des Rettungsdienstes in Marienwehr: Ein Haus brannte am Sonntagmittag komplett nieder.

Von Johannes Booken

Emden. Zahlreiche Kräfte der Emder Feuerwehr sind am Sonntagmittag nach Marienwehr ausgerückt. In der Hievestraße brannte ein Wohnhaus in voller Ausdehnung. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Eine 36 Jahre alte schwangere Frau konnte sich noch aus dem Haus befreien und wurde von der Seelsorge der Feuerwehr betreut. Das Einfamilienhaus wurde komplett zerstört und ist unbewohnbar. Die Ursache für den Brand war zunächst unklar. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf etwa 150 000 Euro.

Der Feuerwehr war es möglich, mit einer sogenannten Riegelstellung ein Übergreifen des Brandes auf ein Nachbarhaus zu verhindern. Laut Harald Janßen vom Führungsdienst hatten sich die Löscharbeiten mit der Drehleiter zunächst schwierig gestaltet, weil starker Rauch das Sichtfeld der Einsatzkräfte behinderte.

Zusätzlich zur Warnung der Bevölkerung wurde eine Messstelle eingerichtet, um einen Überblick über die freigesetzten Gase zu erhalten. Janssen lobte im Gespräch mit der Emder Zeitung das soziale Verhalten einer Nachbarin, sie kochte für die zahlreichen Feuerwehrleute Kaffee. „Das ist nicht mehr selbstverständlich.“

Im Einsatz waren Kräfte der Hauptberuflichen Wachbereitschaft der Feuerwehr Emden, der freiwilligen Wehren aus Stadtmitte, Uphusen-Marienwehr, Borssum und Widdelswehr-Petkum sowie der Versorgungszug und die Atemschutz-Notfallgruppe aus Wybelsum.

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