Emden
Gesundheit

Entwarnung bei Verdacht auf Corona

Am Dienstag war beim Emder Gesundheitsamt eine Verdachtsanzeige auf das Coronavirus eingegangen. Doch laut Stadt gibt es jetzt Entwarnung.

Von Stephanie Schuurman

Emden. Der Verdacht auf eine mögliche Infizierung einer Emderin mit dem neuen Coronavirus hat sich am Mittwoch als Fehlalarm herausgestellt. Die Stadt gab entsprechend Entwarnung. „Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes haben ergeben, dass der Verdacht auf die Coronavirus-Erkrankung Covid-19 bei einer Mitarbeiterin des Klinikums Emden unbegründet war“, teilte die Stadt mit.

Wie berichtet, war am Montag aus dem Krankenhaus heraus beim Gesundheitsamt eine Verdachtsanzeige auf den Coronavirus gestellt worden. Eine Ärztin sollte betroffen sein, hieß es. Das hatte das Klinikum gegenüber der EZ auch bestätigt. Die Ärztin war durch Erkältungssymptome bei der Arbeit aufgefallen, nachdem sie von einer Asienreise zurückgekehrt war. Das Klinikum hatte den weiteren Einschätzung des Falles dem Gesundheitsamt überlassen, während die Ärztin zu Hause isoliert wurde.

Das Gesundheitsamt hat jetzt sogar auf einen Virus-Schnelltest verzichtet. In der Mitteilung heißt es, dass sich die Betroffene weder in einem Risikogebiet aufgehalten habe, noch habe ein Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall ermittelt werden können. „Für unbegründete Verdachtsfälle ist eine Testung auf das Coronavirus nicht angezeigt“, wird das Gesundheitsamt zitiert. Diese Einschätzung teile auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt, mit dem das Amt in engem Austausch sei. Verwiesen wird außerdem auf das Robert-Koch-Institut, das die Ausbreitung des Virus in Deutschland als gering einschätzt. 

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