Emden

Barenburg gab Rauchzeichen

Eines von vielen Osterfeuern in und um Emden wurde am Sonnabend auf dem ehemaligen Kasernengelände abgebrannt. Von EZ-Redakteur AXEL MILKERT Tel. 0 49 21 / 89 00 410

Emden. Erstmalig und einmalig ist es gewesen, das Osterfeuer auf dem Gelände der ehemaligen Karl-von-Müller-Kaserne am Sonnabend. Der Zuspruch bei einem der vielen Osterfeuer an diesem Osterwochenende in Emden und Umgebung war enorm. Mehrere hundert Menschen kamen am frühen Abend auf das einst militärische Terrain in Barenburg, unter ihnen auch Oberbürgermeister Bernd Bornemann, der im Stadtteil lebt.

Manche allerdings blieben nicht bis zum Einbruch der Dunkelheit. Die Außentemperaturen lagen bei maximal sechs Grad und tendierten zur Nacht gegen null Grad. Dabei hatten sich die Veranstalter viel Mühe gegeben. Mitglieder des Stadtteilbeirates grillten Würstchen und verteilten gefärbte Osterfeier. ###STOP### Die 300 Eier fanden genauso in Windeseile ihre Abnehmer wie die ebenfalls 300 Würstchen. Davon wurden schnell noch 200 nachgeholt. Musik unplugged, vor allem Oldies, lieferte das Duo ”Adams Family”. Gerrit Giggle Adams von ”Piccadilly Circus” (Akustik-Gitarre und Fußtrommel) und sein Sohn am Bass hatten sich zum Spielen in einen Lieferwagen verzogen. Da setzte ihnen der kalte Nordwind nicht so zu.

Gleich zwei Feuerberge waren aufgehäuft worden - aus Sicherheitsgründen, wie Quartiersmanagerin Linda Sewzyk sagte. Der erste Haufen war zu hoch und musste geteilt werden. Angemeldete Osterfeuer dürfen eine bestimmte Größe nicht überschreiten. Der Strauchschnitt stammte direkt vom Gelände. Dort entsteht ein neues Wohn- und Gewerbegebiet. Die Fortschritte der Bauarbeiten waren aus der Distanz gut zu erkennen. 50 Eigenheime sollen dort entstehen, außerdem ist Platz für kleine und mittelständische Betriebe.

Investor ist die Firma Immogrund Emden GmbH, die das Osterfeuer auch initiierte und bei der Abwicklung vom Stadtteilbeirat unterstützt wurde. Dass es am Ende trotz vorangegangener Regenfälle doch noch ein richtiges Feuer wurde, dafür sorgten die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte und das Technische Hilfswerk. Vor allem beide Jugendabteilungen legten mit Fackeln kräftig Hand an. Die Älteren Brandbekämpfer mussten sich zwischenzeitlich mit Propangasflaschen und ”Flammenwerfern” als ”Brandbeschleuniger” betätigen. ”Löschen können wir deutlich besser”, bekannte der stellvertretende Stadtbrandmeister Ingo Tuitje schmunzelnd.

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