Emden
Kommunale Verwaltung

Bürgerbüro schließt vorübergehend

Am Montag gehen die Rollläden herunter: Der Anlaufpunkt für Bürger der Stadt Emden erhält eine neue Software.

Von Lars Möller

Emden. Am Montagmittag gehen die Rollläden runter. Das Bürgerbüro macht dicht - allerdings nur vorübergehend und von langer Hand geplant. „Wir haben uns ein gutes Standing bei den Bürgern erarbeitet. Aber jetzt müssen wir tatsächlich zweieinhalb Tage schließen, weil wir eine neue Software bekommen”, sagte Stefan de Boer, Leiter des Fachdienstes Bürgerbüro der Stadt Emden.

So läuft die Software-Umstellung beim Bürgerbüro ab:

Am Mittwoch ist das Bürgerbüro wie gewohnt geöffnet (bis 12 Uhr). Anschließend beginnen intern die Vorbereitungen. Unter anderem wird die Verbindung zur Bundesdruckerei gekappt.

Von Donnerstag, 7. November, bis Freitag, 8. November, ändert sich für Kunden des Bürgerbüros nichts, es ist wie gewohnt geöffnet. Die Bereiche Meldewesen (beispielsweise Wohnortwechsel oder Beantragung Führungszeugnis), Fundbüro und KFZ-Zulassung stehen zur Verfügung. Lediglich Pässe und Personalausweise können nicht beantragt werden (keine Verbindung zur Bundesdruckerei). Vorläufige Dokumente können dagegen ausgestellt werden. Die Vorbereitungen für die Software-Umstellung laufen im Hintergrund.

Am Montag, 11. November, ist das Bürgerbüro von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Bis auf die Beantragung von Pässen und Ausweisen können sämtliche Leistungen in Anspruch genommen werden. Ab 12 Uhr schließen sich die Rollläden aber - und bleiben bis einschließlich Mittwoch unten. Es können also keine Pässe und Ausweise beantragt, Autos angemeldet oder Wohnortwechsel gemeldet werden. Im Bürgerbüro wird die neue Technik eingerichtet und installiert, die 19 Mitarbeiter werden geschult.

Für den Notfall, also zum Beispiel, wenn ein Express-Reisepass oder ein vorläufiges Ausweisdokument dringend benötigt werden, wurde mit den Gemeinden Hinte und Krummhörn vereinbart, dass die Dokumente dort beantragt und ausgestellt werden können. KFZ-Abmeldungen können in den umliegenden Zulassungsstellen (das sind die Landkreise) vorgenommen werden. Auch Kurzzeitkennzeichen können dort beantragt werden.

De Boer und seine Kollegen bedauerten die vorübergehenden Einschränkungen für die Kunden. Die Software-Umstellung sei im laufenden Betrieb aber einfach nicht zu bewerkstelligen. Durch eine akribische Vorbereitung hätte man die Schließzeit immerhin auf zweieinhalb Tage komprimieren können.

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