Emden

Ampel soll Verkehrsproblem in Harsweg lösen

Landesbehörde beauftragte Planungsbüro mit einem Entwurf für eine bessere Verkehrsregelung.

Emden. Das seit Jahren bestehende Verkehrsproblem am Einmündungsbereich der Bundesstraße 210 / Landesstraße 3 in Harsweg sollen eine Ampel und eine zusätzliche Fahrspur entschärfen. Das teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhard Hegewald nach einem Gespräch mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Aurich mit. Die Landesbehörde hat bereits ein Planungsbüro damit beauftragt, einen entsprechenden Entwurf zu erarbeiten. Der Entwurf soll bis zum Sommer vorliegen.

”Ich freue mich sehr, dass die Landesbehörde diese Kreuzung schon in Angriff genommen und bereits einen konkreten Auftrag zur Planung erteilt hat”, so Hegewald. Gedacht ist, zusätzlich zur Ampel auch die Fahrbahn zu verändern, so Hegewald.###STOP### Eine Rechtsabbiegespur aus Richtung Suurhusen soll eingerichtet werden, damit der von dort kommende Verkehr nach Hinte abgeleitet werden kann. Eine besondere Herausforderung werde darin bestehen, die Ampel mit dem Bahnübergang zu koordinieren, heißt es in der Mitteilung.

Ein Kreisel, der in den Gesprächen über eine Entschärfung des Verkehrsproblems auch diskutiert wurde, könne dort nicht entstehen. Fachleute sind der Ansicht, ein Kreisel könne die Verkehrsmenge nicht bewältigen. Allein auf der B 210 sind an einem Tag rund 25 000 Autos unterwegs. Auf der L 3 sind es noch einmal 8000. Der Verkehr sei dort zu bestimmten Zeiten nicht mehr leistungsfähig abzuwickeln. Wie berichtet, komme es zu Stoßzeiten immer wieder zu langen Stauungen. Insbesondere die Autofahrer, die aus Emden kommend nach links Richtung Hinte / Krummhörn abbiegen wollen, und jene Autofahrer, die auf der L 3 von Hinte nach links Richtung Aurich fahren wollen, müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dies gilt insbesondere zu den Schichtwechselzeiten bei VW. Im Sommer wird die Situation zusätzlich noch durch Inselurlauber verschärft.

Die Bürgergemeinschaft Haskamp fordert schon seit langem eine bessere Verkehrsregelung für diesem Bereich. ”Ihr permanentes Drängen war sehr hilfreich”, unterstrich Hegewald. Friedrich Grix, Vorstandsmitglied der Bürgergemeinschaft Haskamp dankte der Landesbehörde für die Vorarbeit zur Einrichtung einer Ampel.

Nach dem Entwurf des Planungsbüros sei ein Planfeststellungsbeschluss erforderlich. Das werde dann noch etwa ein Jahr dauern. Danach gehe es um die Finanzierung. Der Bund wird den Löwenanteil der Kosten tragen müssen. Die Kosten sind noch nicht beziffert. Etwa ein Drittel der Kosten müsse das Land tragen. Wann die Bauarbeiten beginnen können, ist noch unklar.

red/kor

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