Emden

A 31-Auffahrt Emden-Ost bald wieder frei

Umleitung über Wolthusen machte Schwertransportern zuletzt einige Probleme.

Von EZ-Redakteur

JENS VOITEL

Emden. Die erst vor wenigen Tagen in Richtung Leer gesperrte Autobahnauffahrt Emden-Ost soll schon in der nächsten Woche wieder geöffnet werden - bis auf Weiteres jedenfalls. Das bestätigte gestern der Koordinator der Großbaustelle auf der Autobahn 31, Michael Körber von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich. Voraussichtlich ab Mitte der kommenden Woche kann der Verkehr dann wie bisher von der Petkumer Straße aus wieder über die Bundesstraße 210 in Richtung Riepe fließen, so Körber gegenüber der Emder Zeitung. Der etwas umständliche Umweg über die Anschlussstelle Emden-Wolthusen werde somit nicht mehr nötig sein. Bereits gestern ist mit den notwendigen Umrüstarbeiten auf der A 31 begonnen worden. Unter anderem müssen die ebenfalls erst kürzlich gesetzten neuen Mittelleitplanken wieder aus ihrer Verankerung gezogen werden.

Schwere Lastwagen

„Es hat Probleme mit den Schwertransporten aus dem Emder Hafen gegeben”, räumte Körber ein. Weil diese, wie der übrige Verkehr, zunächst in Richtung Wolthusen, über die Uphuser Straße und dann wieder auf die Autobahn geleitet werden mussten, sei es auf dem kurzen Streckenabschnitt zwischen Emden-Ost und Emden Wolthusen zu Begegnungen der schweren Lastwagen mit überbreite gekommen. Dies soll künftig vermieden werden.

Wie berichtet, wird die Autobahn zwischen Emden und Riepe in den nächsten Monaten um neue Standstreifen verbreitert. In einem ersten Bauabschnitt ist dafür die Fahrbahn in Richtung Leer voll gesperrt worden. Der Verkehr wird auf die Gegenfahrbahn geleitet, die dadurch deutlich enger geworden ist. In Richtung Riepe ist die provisorische Fahrbahn allerdings so eingerichtet, dass dort Schwertransporte fahren können. In Richtung Emden ist die Fahrbahn dagegen noch etwas enger. Schwertransporte mit überbreite werden deshalb über Aurich geleitet, was wiederum eine Koordination mit der Baustelle in Moordorf nach sich zieht.

1000 Fahrzeuge

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte bereits im Vorfeld den Schwerlastverkehr vom Emder Hafen in ihrem Baustellenplan berücksichtigt. Die etwas breitete Fahrbahn in Richtung Riepe ist vor allen den Transportern der beiden Windkraftanlagenbauer Enercon und Bard geschuldet. Nach Angaben der Landesbehörde in Aurich befahren täglich rund 20 Schwertransporte mit überbreite die A 31. „Wir haben etwa 1000 Fahrzeuge im Monat, nicht nur von Enercon und Bard, sondern auch von den Nordseewerken”, sagte Körber gestern.

Rund 80 Prozent der Transporte - bei der Firma Enercon sind es hauptsächlich Betonröhren für Windkraftanlagen - gehen auch während der Baumaßnahmen über die A 31. „Enercon hat aber schon die ganz großen Transporte per Schiff organisiert”, so Körber.

Die öffnung der Auffahrt Emden-Ost ist dennoch nur vorläufig. „Irgendwann müssen wir auch da an die Fahrbahndecke”, sagte Körber. Dann müssen die Autofahrer wieder Umwege in Kauf nehmen. Wann das sein wird, ließ Körber gestern offen. Bis dahin wird die Auffahrt über Emden-Ost offen bleiben. Die Fahrzeuge werden dann kurz hinter der Auffahrt auf die Gegenfahrbahn geleitet. „Wir können erst an der Stelle auf die andere Seite, an der sich die beiden Fahrbahnhöhen wieder angleichen.”

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