Personensuche mitten in der Nacht

Die Polizei hatte zunächst Hinweise darauf erhalten, dass sich die Vermisste aus Nordrhein-Westfalen in Norddeich aufhalten könnte.

Große Personensuche in der Nacht zu Montag in Norddeich. Foto: Feuerwehr

Norden. Eine 56-jährige Frau, die am Sonntag als vermisst gemeldet wurde, ist am Montagmorgen gegen 4.30 Uhr wohlbehalten in ihrer Heimat in Nordrhein-Westfalen angetroffen worden. Die Polizei hatte zunächst Hinweise darauf erhalten, dass sich die Vermisste in dem Küstenort aufhalten könnte, teilte Sprecherin Antje Heilmann mit.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, den Feuerwehren aus Norden und Emden sowie verschiedenen Hundestaffeln aus Aurich, Friesland und Wihlhelmshaven haben in der Nacht zu Montag in Norddeich ab 23 Uhr die Vermisstensuche durchgeführt. Die Polizei hatte um 0.50 Uhr Unterstützung angefordert. Neben der Feuerwehr kamen die Hundestaffeln des Deutschen Roten Kreuzes Aurich, die Rettungshundestaffel Wilhelmshaven-Friesland vom Bundesverband Rettungshunde sowie die Rettungshundestaffel Ems-Jade des Deutschen Rettungshundeverbandes mit insgesamt vier Suchhunden zum Einsatz.

Die Feuerwehr Emden unterstützte die Suche mit einer Drohne mit Wärmebildkamera. Die Suchmannschaften verteilten sich im Norddeicher Ortskern, im Hafen und entlang der Deichlinie. Sowohl mit der Drohne als auch den Hunden konnten große und schwer zugängliche Gebiete schnell, sicher und personalsparsam abgesucht werden. Ein speziell für die Suche an und auf Gewässern ausgebildeter Hund wurde auf einem Boot der Feuerwehr eingesetzt. Die insgesamt über 75 Einsatzkräfte brachen die Suche gegen 5.30 Uhr ergebnislos ab.

10.09.2018, 11:50 Uhr