Offshore für Enercon weiter kein Thema

Die Geschäftsführer Simon-Hermann Wobben und Hans-Dieter Kettwig stellten ihr Unternehmen und dessen Zukunftsüberlegungen auf der Hannover Messe vor.

  • Der Stand der Auricher Firma Enercon auf der Hannover Messe in Halle 27. Foto: Ute Lipperheide (1/2)
  • Simon-Hermann Wobben, einer der Geschäftsführer von Enercon. Foto: Ute Lipperheide (2/2)

Hannover/Aurich. Für den Auricher Windenergieanlagen-Bauer Enercon ist der Einstieg in den Offshore-Markt nach wie vor kein Thema. Das unterstrichen die Geschäftsführer Simon-Hermann Wobben, Neffe des Firmengründers Aloys Wobben, und Hans-Dieter Kettwig am Donnerstag auf der Hannover Messe. Dort präsentiert sich das Unternehmen auf einem großen Stand in Halle 27.

Wobben betonte, dass es für den Windkraft-Markt an Land weiterhin ein riesiges Potenzial gebe, und zwar durch die Errichtung zusätzlicher Anlagen beziehungsweise durch den Austausch bestehender gegen neue und leistungsstärkere. Die erneuerbaren Energien werden nach Wobbens Einschätzung bis zum Jahr 2035 einen Anteil von 50 Prozent erreichen können, führten die Geschäftsführer weiter aus. Ferner plane Enercon die Einrichtung von drei neuen Schulungszentren, eines in Paderborn, eins in  Niedersachsen (ein Ort wurde noch nicht genannt) und eins in Frankreich.

 

 

27.04.2017, 17:36 Uhr
Über die Autorin
Ute Lipperheide Redakteurin Lokales bei der EZ seit: 1993
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