Naturbad Riepe ohne Helfer vor dem Aus

Ortsbürgermeister Erich Harms und der Förderverein appellieren an die Riepster, sich an den Arbeiten und dem Unterhalt zu beteiligen. Geschieht das, könnte es bald eine Heizung geben.

Hoffen auf mehr ehrenamtliche Hilfe für das Naturbad Riepe: Schwimmmeister Christian Schröder, Riepes Ortsbürgermeister Erich Harms und sein Stellvertreter Burkhard Smidt und Rolf Beekmann, Vorsitzender im Förderverein Naturbad. Foto: Meyer

Riepe. Das Naturbad Riepe könnte die erste Einrichtung dieser Art sein, dass beheizt wird. Das kündigte Ortsbürgermeister Erich Harms (SPD) am Freitag an. Für die benachbarten Schulsporthalle soll eine neue Heizung angeschafft werden, die auch das Wasser im Freibad auf bis zu 25 Grad aufheizen könnte.

"Uns wird oft vorgehalten, das Wasser im Naturbad ist zu kalt. Aber es ist nicht kälter als in einer Kiesgrube oder im Badesee Tannenhausen", sagte Rolf Beekmann, Vorsitzender im Förderverein für das Naturbad. "Mit der Gemeinde gibt es keine Probleme", sagte Harms, der das Bad etwas unabhängiger von der Witterung sieht. Inzwischen blieben schon Stammgäste weg, bedauert Beekmann. Dabei sei das Wasser stets sauber, wie die 14-täglich gezogenen Proben durch das Gesundheitsamt Aurich belegen.

Ob die neue Heizung eingebaut wird, hängt jedoch vom ehrenamtlichen Engagement ab. Aktuell droht dem Naturbad nämlich das Aus, wenn sich nicht mehr Ehrenamtliche finden, um den Betrieb des Bad langfristig sicherzustellen, machten Harms und Beekmann auch deutlich. "Noch schreiben wir eine schwarze Null, aber das kann ich nicht länger garantieren", sagte Beekmann.

 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 13. Juli.

13.07.2013, 05:00 Uhr