Kein Beweis für Missbrauch

Die Angeklagten aus Jever und Krummhörn wurden freigesprochen.

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Krummhörn/Aurich.Mit einem Freispruch ist ein Prozess um Kindesmissbrauch vor dem Landgericht Aurich zu Ende gegangen. Die Staatsanwaltschaft hielt in ihrer Anklageschrift einer 55-jährigen Frau aus Jever und einem 63-jährigen Krummhörner vor, dass es sich bei den drei mutmaßlichen Opfern um die leiblichen Kinder der Angeklagten handeln sollte. Aber vor dem Landgericht Aurich erwies sich die Beweislage als nicht belastbar. Die Angeklagten konnten strafrechtlich nicht belangt werden.

Der sexuelle Missbrauch soll bereits 1991 begonnen haben, als die Angeklagte mit ihren beiden erstgeborenen Zwillingen noch in Ihlow lebte. Ein unbekannter Mann soll mit den Kindern, die damals noch nicht im schulpflichtigen Alter waren, in Anwesenheit der telefonierenden Mutter sexuelle Handlungen begangen haben.

Wie soll der Missbrauch weitergegangen sein? Was führte am Ende zum Freispruch? Das steht heute in der Emder Zeitung und im ePaper.

10.01.2019, 16:00 Uhr