"Es ist wirklich unvorstellbar"

Vor kurzem starb Don Bamberg, der letzte Insasse des ehemaligen KZ-Engerhafe. Die KZ-Gedenkstätte erinnerte kurz davor in Südbrookmerlands Gemeinderat an die Gräuel.

Don Bamberg empfing in Den Haag Ulrich Kohlhoff als Mitglied einer Delegation des Vereins KZ-Gedenkstätte Engerhafe. Foto: Privat

Südbrookmerland. "Es ist wirklich unvorstellbar", begann Carl Osterwald, der 1. Vorsitzende des Vereins Gedenkstätte KZ Engerhafe, im Rathaus in Victorbur seinen Bericht über das Martyrium der 2000 Menschen aus 13 Ländern, die vom 21. Oktober bis zum 22. Dezember 1944 ein menschenunwürdiges Dasein im Konzentrationslager Engerhafe fristeten - mitten im Ort, in unmittelbarer Nähe von Pfarrhaus, Kirche und Schule. 188 von ihnen verloren in der Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme ihr Leben.

In Den Haag ist jetzt der letzte Insasse des ehemaligen KZ-Engerhafe, Don Bamberg, verstorben. Nur wenige Wochen zuvor hatten in einer einstündigen Informationsveranstaltung, die vor der eigentlichen Sitzung des Rates der Gemeinde Südbrookmerland stattfand, Osterwald sowie der 2. Vorsitzende Ulrich Kohlhoff, der Künstler Herbert Müller und Schriftführer Gerd Lüken, der auch zum Vorstand der Kirchengemeinde Engerhafe gehört, die furchtbaren Zustände im Lager geschildert.

 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 8. Juni.

 

09.06.2013, 05:00 Uhr