Burgplatz in Grimersum wird zugeschüttet

Für das Gelände soll eine andere touristische Nutzung gefunden werden. Es gibt auch schon konkrete Ideen.

Die Fundamente der historischen Ritterburg der Beningas wurden von dem Grimersumer Jörg Saathoff nach alten Dokumenten wieder errichtet. Inzwischen schirmt ein Bauzaun das Gelände an der Kreisstraße Unbefugte ab. EZ-Bild: G.Meyer/Archiv

Grimersum. Die Burgruine in Grimersum soll wieder zugeschüttet werden. Darauf haben sich die Gemeinde Krummhörn und die Ostfriesische Landschaft geeinigt. Das teilte Bürgermeister Frank Baumann (SPD) auf Nachfrage der Emder Zeitung mit. „Wir wollen eine andere touristische Nutzung finden”, sagte Baumann. „Wir haben uns darauf verständigt, die Grabungsstätte quasi zu konservieren.”

Überlegt wird, an der Kreisstraße einen begrünten Platz zu schaffen, an dem sich Gäste und Einheimische über die Geschichte des Langwarfendorfes Grimersum und die Häuptlingsfamilie Beninga informieren können, die dort herrschte.

16.01.2016, 05:00 Uhr
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