Region
Erinnerungskultur

Weitere Stolpersteine in Hinte geplant

Initiatorin Meina Voigt-Schnabel stieß in den Dörfern auf eine große Spendenbereitschaft

Loppersum - Die ersten fünf Stolpersteine in der Gemeinde Hinte sollen nicht die letzten sein. Frühestens 2022 könnten weitere folgen. - Initiatorin Meina Voigt-Schnabel (71) ist überwältigt von der großen Anteilnahme, die sie bereits im Vorfeld der Verlegung am vergangenen Montag in den Dörfern Hinte und Loppersumer erfahren hat. „Alle haben fest zusammengestanden“, machte sie die Erfahrung, als sie für die Verlegung der Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus um Spenden bat. Diese kosten pro Stück 120 Euro.

Eine so großzügige Spendenbereitschaft habe sie selten erlebt. „Viele Dorfbewohner und auch die Vereine in beiden Orten gaben gern. Da wurden ohne zu Zögern auch schon mal 50 Euro gespendet.“ Ein Teil des Geldes könne nun für weitere Stolpersteine in Hinte verwendet werden. Für wen genau diese Stolpersteine gedacht sind, sagte Voigt-Schnabel nicht. „Wir haben noch einige offene Akten.“

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