Region
Infrastruktur

Lange Umleitungen für Straßensperrung

Die Fahrbahn der Loppersumer Straße in Richtung Wirdum wird saniert. Viele Schäden führten zu Beschwerden.

Von Hans-Ulrich Meyer und Günther Gerhard Meyer

Loppersum. Zwischen Loppersum und Wirdum geht nichts mehr. Die Baufirmen haben mit der Sanierung der Loppersumer Straße (K 225) begonnen. Aus Richtung Wirdum ist an der Einmündung nach Canhusen Schluss. In Loppersum befindet sich die Sperre bereits am Bahnübergang. Im ersten Bauabschnitt ist der Bereich von Loppersum bis zur Einmündung nach Canhusen nicht befahrbar. Die Gesamtbauzeit wird voraussichtlich rund drei Monate dauern.

Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet das durchaus lange Umwege, wie Anwohner Michael Bigusch gestern im EZ-Gespräch sagte. Doch die Freude über ein Stückchen mehr Verkehrssicherheit wiegt schwerer. „Wir sind froh, dass die Straße endlich saniert wird, denn sie war zuletzt eine einzige Katastrophe. Es wurde immer wieder nur ausgeflickt und zu den Rändern fiel die Fahrbahn gefährlich ab.“

Die Umleitung über Landes- und Bundesstraßen ist ausgeschildert. Die Baufirma Strabag aus Aurich wird betroffene Anlieger über die Baufortschritte direkt informieren, teilte Kreissprecher Rainer Müller-Gummels auf Anfrage mit.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt werden rund fünf Wochen dauern. Der zweite Bauabschnitt umfasst eine etwa 2,7 Kilometer lange Strecke von der Canhuser Einmündung Uferstraße (K226) in Richtung Wirdum. Der abschließende dritte Abschnitt endet an der Einmündung der Landestraße 26 in Wirdum.

Die Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro werden zu 60 Prozent vom Land Niedersachsen getragen.

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