Region
Probe der Krummhörner Feuerwehr

Feuerwehr übte Ernstfall in Zwillingsmühle

Simuliert wurde ein Entstehungsbrand im oberen Teil des Bauwerkes in Greetsiel.

Krummhörn. Die Feuerwehr Krummhörn-Nord wurde am Freitagabend gegen 19 Uhr mit der Meldung „Entstehungsbrand oben in der Mühle” in die Mühlenstraße alarmiert. „Keiner der Einsatzkräfte ahnte, dass es sich hierbei glücklicherweise nur um eine unangekündigte Einsatzübung handelte”, teilte Kilian Peters für die Feuerwehr mit. „Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie bereits eine Rauchentwicklung im oberen Bereich der grünen Mühle, eine der beiden Zwillingsmühlen, feststellen”, so Peters. Für die realistische Rauchentwicklung sorgte eine Nebelmaschine.

Das Szenario war der Wirklichkeit nachempfunden: Bei Schweißarbeiten war es im oberen Bereich der Mühle zu einem Brand gekommen. Drei Personen wurden beim Eintreffen der Retter vermisst.

Umgehend wurden Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Eine Person wurde zunächst über die Treppe gerettet. Eine weitere vermisste Person wurde über eine vierteilige Steckleiter gerettet, die an der Galerie in Stellung gebracht wurde.

Die dritte vermisste Person befand sich im oberen Bereich der Mühle. Mit Hilfe einer Schleifkorbtrage konnte die Person von dem eingesetzten Trupp unter Atemschutz über die Treppe gerettet werden.

Die beengten Verhältnisse innerhalb der Mühle bereiteten den Einsatzkräften Schwierigkeiten. Nach einer Stunde meldete der Ortsbrandmeister „Übungsende”. Im Rahmen der Nachbesprechung bedankte sich Ortsbrandmeister Jan-Jürgen Lüpkes beim Mühlenverein, welcher diese Übung ermöglichte.

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