Zahl der Emder schrumpft weniger als bisher befürchtet

Die Bevölkerungszahl wird bis 2021 deutlich, aber auch nicht dramatisch sinken. Das zumindest sagt das Statistische Landesamt. Seine Schätzung besagt, dass in acht Jahren nur noch 51 156 Menschen in Emden leben.

  • Die Emder werden immer weniger: Insgesamt wird die Bevölkerungszahl innerhalb der nächsten acht Jahre um 372 Menschen schrumpfen. Foto: Plewe (1/2)
  • So könnte die Entwicklung von Emden, Hinte und der Krummhörn aussehen. (2/2)

Emden. Die Zahl der Emder wird von zuletzt 51 528 im Jahr 2016 auf 51 342 und im Jahr 2021 auf dann 51 156 sinken. Insgesamt wird die Bevölkerungszahl innerhalb der nächsten acht Jahre damit um 372 Menschen schrumpfen. Dieser deutliche, aber letztendlich auch nicht unbedingt so dramatische Rückgang kann aus einer aktuellen Statistik des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) abgelesen werden. Wie nicht anders zu erwarten beruhen die Zahlen für 2016 und 2021 auf Schätzungen, sie sollen aber sehr wohl den generellen Trend wiedergeben.

Die größte Bevölkerungsgruppe stellen nach den zuletzt erhobenen Daten die 45 bis 65-Jährigen. Ihre Zahl wird für 2011 mit 14 222 angegeben. 2016 sollen allerdings schon 14 801 Emder zwischen 45 und 65 Jahre sein. Fünf Jahre später wird diese Gruppe dagegen dann mit 14 392 schon wieder kleiner. 

 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 22. Mai.

22.05.2013, 05:00 Uhr