Wohnen im Schatten der Schleuse endet

Mittel- bis langfristig will Niedersachsen Ports den Bereich Narvikstraße hafenwirtschaftlich nutzen. Dazu wird an einem Konzept gearbeitet. Wann es vorliegt, steht noch nicht fest.

  • 1925 entstanden: die Wohnhäuser in der Narvikstraße. Foto: Milkert (1/2)
  • Üppig bewachsene Gärten: Schiffsbesatzungen in der Schleuse schauen direkt ins Grün. Foto: Milkert (2/2)

Emden. Noch sind Relikte aus der Zeit des Erz- und Kohleumschlags im Emder Hafen zu entdecken. Eines der letzten Überbleibsel soll in absehbarer Zeit verschwinden. Niedersachsen Ports (N-Ports), die Hafengesellschaft des Landes, plant, das Gelände der Narvikstraße künftig hafenwirtschaftlich zu nutzen.

"Es wird an Konzepten dafür gearbeitet", bestätigte N-Ports-Sprecherin Dörte Schmitz auf Anfrage der Emder Zeitung. Welcher Art diese Nutzung konkret sein könnte, vermochte Schmitz noch nicht zu sagen. Fakt ist: Drei Doppelhaushälften der kleinen, 1925 erbauten Siedlung stehen inzwischen leer. Die frei werdenden Gebäude sollen nicht mehr zur Vermietung angeboten werden. Denkbar seien lediglich Gewerbetreibende oder N-Ports-Mitarbeiter "mit einem Hausmeistervertrag", weil für diese andere Kündigungsfristen gelten, erklärte Schmitz.

Zurzeit sei man dabei, Ideen für das in unmittelbarer Nähe zur Großen Seeschleuse und zum Südkai liegende Areal zu sammeln und die Chancen auszuloten. "Der Ausgang ist offen", sagte die Sprecherin zu einem möglichen Ergebnis der Konzeptentwicklung.

 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 16. Juli.

15.07.2013, 22:00 Uhr