Vorläufiges Konzept für die Weiternutzung

Bald gibt es verschiedene Sprach- und Integrationsangebote in einem Teil der Barenburgschule.

Ein Teil der Barenburgschule bietet bald diverse Sprach- und Integrationskurse an. Foto: Eric Hasseler

Emden. Ein Teil der ehemaligen Barenburgschule soll übergangsweise zu einem Schulungsort und Treffpunkt im Zeichen der Integration werden. Das teilte gestern Volker Grendel, Leiter des städtischen Fachbereichs Gesundheit und Soziales, auf Nachfrage der Emder Zeitung mit. Hauptzielgruppe sind erwachsene, also nicht mehr schulpflichtige, Flüchtlinge.

Genutzt werden können die Räume von allen anerkannten Trägern von Deutschkursen. Der Kreisverband Emden der Arbeiterwohlfahrt (Awo) unterstützt die Stadt bei der „konzeptionellen Bewirtschaftung”, wie es der Vorsitzende Wilhelm Grix formulierte.

Von städtischer Seite ist außerdem Naem Ghorbanpour Ansprechpartner vor Ort. Der iranischstämmige Emder, der zu den Dolmetschern der ersten Stunde in der Notunterkunft Emsschule gehörte, ist seit dem 1. August Bildungskoordinator für Flüchtlinge.

11.01.2017, 09:24 Uhr
Über die Autorin
Gaby Wolf Redakteurin Lokales bei der EZ seit: 2011
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