Von der Ems an den Golf von Guinea

Ems Maritime Offshore hat zwei Offshore-Fahrzeuge verkauft. Die Flotte soll modernisiert werden. Das Emder Unternehmen setzt für die Zukunft auf die Doppelrumpftechnik.

Nach Kamerun verkauft: die "Emswind" und die "Emsstrom" im Neuen Binnenhafen, nahe der Großen Seeschleuse. Foto: Wilken

Emden. Die beiden ehemaligen Seenotrettungskreuzer "Emswind" und "Emsstrom" sind verkauft worden. Das bestätigte Knut Gerdes, Geschäftsführer von Ems Maritime Offshore, auf Anfrage der Emder Zeitung.

Die beiden Schiffe sollen künftig vor der Küste Kameruns im Golf von Guinea als Patrouillenfahrzeuge eingesetzt werden und dort Küstenbaustellen sichern, sagte Gerdes. "Wir sind froh, dass wir sie hatten. Sie haben uns gut in den Markt geholfen", sagte der Kapitän. Beide dienten dazu, Personal zwischen dem Festland und Baustellen von Windparks auf See zu befördern. Nun aber hätten die Schiffe die Zeit überdauert, wie Gerdes sagte. Die AG Ems-Tochter will ihre Flotte modernisieren. "Wir werden uns weiter verstärken."

Die "Emsstrom" ist die ehemalige "Eiswette", zuletzt stationiert auf Amrum und gebaut 1980 auf der ehemaligen Schweers-Werft (heute zur Lürssen-Werft gehörend). Die DGzRS hatte die "Eiswette"-Klasse nach und nach ausgemustert. Ein weiteres Fahrzeug dieser Klasse war auch die "Emswind": Sie fuhr 24 Jahre lang als "Ossi Barck" für die finnischen Seenotretter, bevor sie für die Offshore-Dienste in Emden eingesetzt wurde.

 

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Emder Zeitung vom 6. Juli.

05.07.2013, 19:03 Uhr
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