ThyssenKrupp: Minister ist „vorsichtig optimistisch“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann ist heute ein Konzept vorgestellt worden, mit dem der TKMS-Standort in Emden gesichert werden soll.

In Hannover ist heute ein Konzept vorgestellt worden, mit dem der ThyssenKrupp-Standort in Emden gesichert werden soll. Foto: Johannes Booken

Hannover. In der Auseinandersetzung um die geplante Schließung des letzten ThyssenKrupp-Standortes in Emden hat sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann zuversichtlich gezeigt. „Ich bin vorsichtig optimistisch“, sagte der CDU-Politiker heute zum Auftakt eines Treffens in Hannover mit dem Betriebsrat und Vertretern der IG Metall.

ThyssenKrupp Marine Systems will die Konstruktionsabteilung schließen und die 220 Jobs nach Hamburg und Kiel verlagern. Die Arbeitnehmervertreter haben dazu ein Alternativkonzept entwickelt, das sie am Freitag in Emden bereits der Geschäftsführung vorgestellt hatten. „Ja, das kann sich sehen lassen“, sagte Althusmann bei der Übergabe des Konzeptes. Die Arbeitsnehmervertreter halten die Schließung für ein Verlustgeschäft und sehen noch viele ungenutzte Potenziale auf dem Gelände der ehemaligen Traditionswerft.

13.02.2018, 15:59 Uhr