Rückschlag für den Bau eines neuen Liegeplatzes

Die Ausgleichsfläche für die geplante Kai-Anlage sorgt für Zoff. Denn: Die Moormerländer Deichacht reicht Klage ein.

Lückenschluss am Wasser: Zwischen Emskai (dort liegt ein Zellstofffrachter) und Emspier soll der neue Großschiffsliegeplatz entstehen. Foto: Eric Hasseler

Emden. Der geplante Bau des von der Hafenwirtschaft so dringend geforderten Großschiffsliegeplatz ist unerwartet auf Widerstand gestoßen. Denn die Moormerländer Deichacht hat jetzt Klage erhoben. Dabei haben die Deichschützer nicht das Millionenprojekt selbst im Visier, sondern eine Ausgleichsfläche für die Natur, die ausgerechnet vor ihrem Deich in Nüttermoor angelegt werden soll. Im Deichvorland soll ein Auwald entstehen. „Dadurch fürchtet die Deichacht um den Deichschutz”, sagte Volker Weiß, Chef der Emder N-Ports-Niederlassung, am Dienstag im Ausschuss für Hafenwirtschaft. N-Ports ist Bauherr des Großschiffsliegeplatzes. 

Warum wird ein weiterer Liegeplatz gebaut? Wann soll dieser fertig sein? Und was bedeutet die Klage für den Bau? Das und vieles mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Emder Zeitung vom 6. November und im ePaper.

06.12.2018, 00:05 Uhr
Über den Autor
Marten Klose Redakteur Lokales bei der EZ seit: 2010
Telefon: 04921-8900431