Ostfriesisches Hochschulteam gehört zur Weltspitze

Das Hyperloop-Konzept der Studenten der HS Emden/Leer wird in Kalifornien mindestens Fünfter und erhält den Innovationspreis.

Mindestens Fünfter: Das Team der Hochschulen Emden/Leer und Oldenburg können stolz sein auf seine Leistung. Foto: HS Emden/Leer

Los Angeles/Emden. Röhre statt Flugzeug: Bei dem Wettbewerb in Los Angeles (USA) geht es darum, die schnellste Kapsel durch die Hyperloop-Röhre zu schicken. Mit 85 Punkten lag das Hyperpod-Team der Hochschule Emden/Leer und Oldenburg nur knapp hinter den drei Finalteilnehmern (88 Punkte) und damit mindestens auf Platz fünf. Außerdem wurde das Team von SpaceX mit dem Innovationspreis für das Sicherheits- und Bremskontrollsystem geehrt.

In einer spannenden Vorrunde wurde das norddeutsche Team am Samstagnachmittag als eines von sieben Teams für den Testlauf in der Vakuumröhre bei Normaldruck zugelassen, eine der Mindestanforderungen für den Finallauf. Leider gab es dann seitens der Firma SpaceX am so genannten Pusher technische Probleme, sodass dieser abschließende Test nicht mehr durchgeführt werden konnte - obwohl der Hyperpod aus Emden in einwandfreiem technischen Zustand war.

Obwohl diese Entscheidung für das schuldlose Emder Team unglücklich war- aus Sicherheitsgründen dürfen nur Pods in die Röhre, die alle Sicherheitsprüfungen durchlaufen haben - freuen sich die Studenten aus Emden und Oldenburg über eine absolute Top-Leistung. Damit gehören sie zur Weltspitze.

Gewonnen hat den Wettbewerb ein Team der TH München (WARR), gefolgt von Swissloop (Schweiz) und Paradigm (Kanada).

Die Idee für den Zug in einer Vakuumröhre stammt ursprünglich von SpaceX-Gründer Elon Musk, der auch Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla ist. In der Endrunde des Wettbewerbs trafen die Studenten aus Emden und Oldenburg auf die Teams von Universitäten aus aller Welt, darunter auch internationale Spitzenuniversitäten wie Princeton oder die University of California.

28.08.2017, 11:31 Uhr