Ostfriesische Volksbank profitiert vom starken Immobiliengeschäft

Viele neue Haus-Kredite, Steigerung auch bei der Schiffsfinanzierung: Die OVB legt einen 30-Millionen-Euro-Gewinn hin.

Die Ostfriesische Volksbank in Emden. Foto: Stefan Bergmann

Emden/Leer. Die Zeiten sind hart für Sparer, Immobilien dagegen eine sichere Wertanlage: „Deutliche Zuwächse“ konnte die Bank mit ihrem Geschäftsgebiet unter anderen in Emden und der Krummhörn folglich in der Kreditvergabe für Häuser & Co. verzeichnen. „Attraktive Konditionen und schnelle Entscheidungen“ seien der Grund, weshalb das Geschäft mit den Immobiliengeschäften deutlich gestiegen sei, so Bank-Vorstand Joachim Fecht bei der Vorstellung der Bilanz 2018 heute in Leer.

Es gibt noch einen zweiten Grund für das gut laufende Geschäft mit den Immobilienkrediten. Viele Baugebiete seien im vergangenen Jahr neu erschlossen worden, der Handel mit gebrauchten Immobilien sei „lebhaft“ gewesen. Auch die Bank-eigene Immobiliensparte habe davon profitiert. Sie hat 170 Objekte im Wert von 25 Millionen vermittelt.

Das alles führte zu einer Ausweitung des Kreditbestanden um zehn Prozent auf 1,6 Millarden Euro. 1,3 Milliarden Euro lagern die die Kunden derzeit bei der OVB (plus neun Prozent). Das ergibt eine Bilanzsumme von 2,15 Millarden Euro (plus zwölf Prozent).

Die OVB hat 337 Mitarbeiter - darunter 27 Auszubildende - und betreibt 23 Standorte. Daran soll sich auch nichts ändern. „Der persönliche Kontakt mit unseren Kunden ist nach für uns von zentraler Bedeutung“, so Vorstandsmitglied Georg Alder. 

11.01.2019, 11:13 Uhr
Über den Autor
Stefan Bergmann Chefredakteur bei der EZ seit: 2014