Kesselschleuse setzte Pumpen unter Druck

Ab morgen wird die Emder Kesselschleuse wieder geflutet

Diesen Anblick wird es so schnell nicht mehr geben: Die Kesselschleuse wird nur alle zehn Jahre trockengelegt. Foto: Eric Hasseler

Emden. Es regnet viel, der Boden ist gesättigt und der gesamte Niederschlag aus der Stadt Aurich kommt noch hinzu: Dieses Szenario wurde für den Entwässerungsverband Emden für einen Monat Wirklichkeit. Durch die Trockenlegung der Kesselschleuse (Artikel nebenstehend) schnellte die Pumpleistung, um das Land zu entwässern, drastisch in die Höhe. „Wir mussten sogar zwei Mal die gute alte Tante Borssum wieder anwerfen”, sagte Obersielrichter Reinhard Behrends, in einem Gespräch mit der Emder Zeitung.

Die „gute alte Tante” ist das Schöpfwerk Borssum aus dem Jahr 1928. Es wird nur noch dann in Betrieb genommen, wenn die Kapazität der beiden Schöpfwerke an der Knock und in Greetsiel es nicht mehr schaffen, das Land zu entwässern. Dies wurde zeitweise bei der Trockenlegung der Kesselschleuse schwierig, weil über sie das gesamte Oberflächenwasser der Stadt Aurich abgeleitet wird.

 

 

07.12.2017, 00:10 Uhr
Über die Autorin
Ute Lipperheide Redakteurin Lokales bei der EZ seit: 1993
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