Kritik an den Notinseln

Emder Einzelhändler nennt das im Sommer startende Projekt „Geldschneiderei”

Der Emder Einzelhändler Ulrich Fürst und Pensionär Hans-Ludwig Böhrs waren empört, als sie vom Notinsel-Projekt erfuhren. Helfen sollte ihrer Meinung nach eine Selbstverständlichkeit sein und keine Werbung benötigen. Foto: Hasseler

Emden. Kindern, Senioren und Menschen in Not zu helfen, sollte für Einzelhändler eine Selbstverständlichkeit sein. Deswegen sei das im Sommer startende Notinsel-Projekt (wir berichteten) und die damit verbundenen Kosten unnötig, sagt Ulrich Fürst, Geschäftsführer von Hosen Fürst. „Für mich und jeden Einzelhändler ist es doch eine Selbstverständlichkeit zu helfen, wenn jemand in Not ist. Ich kenne niemanden, der ein Kind aus dem Laden schmeißen würde. So ein Projekt ist doch nur Geldschneiderei.”

06.05.2016, 09:22 Uhr
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