Emsüberführung bislang ohne Probleme

Die „AIDAnova“, eines der größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe, ist über die enge Ems auf dem Weg zur Nordsee. Die ersten Etappen verliefen bisher reibungslos.

Am frühen Morgen passierte die AIDA heute den Emstunnel bei Leer. Foto: Frank Loger

Papenburg. Die Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffes „AIDAnova“ von der Meyer Werft über die Ems in die Nordsee ist bisher ohne Probleme verlaufen. Das Schiff war am Montagabend in Papenburg gestartet und befand sich am heutigen Dienstagmorgen in Leer. „Bisher sind wir sehr zufrieden mit der Überführungsfahrt, es gab keine Probleme“, sagte ein Sprecher der Werft. Das Schiff legt die Strecke bis nach Emden rückwärts zurück. So lässt es sich besser manövrieren. Unterstützt wird es von mehreren Lotsen und Schleppern. In Emden wird es dann gedreht. Am Mittwochmorgen soll das Schiff im niederländischen Eemshaven ankommen. Von dort aus soll es dann eine erste Probefahrt in der Nordsee machen.

Die 337 Meter lange und 42 Meter breite „AIDAnova“ mit 2600 Passagierkabinen gehört nach Werftangaben zu den größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffen. Sie ist das erste Schiff von Aida Cruises, das mit Flüssiggas betrieben wird.

09.10.2018, 10:45 Uhr