Emder Absolventin für Preis nominiert

Maria Rauschenberger forscht zur Lese- und Rechtschreibschwäche - und leidet selbst darunter.

Eine Lese- und Rechtschreibstörung kann mit Hilfe eines digitalen Spiels bereits in jungen Jahren entdeckt werden. Foto: Eric Hasseler

Emden/Barcelona. Sie ist ein gebranntes Kind, suchte selbst wegen einer Lese- und Rechtschreibschwäche nach Lösungen. Und sie lässt sich nicht von einer akademischen Karriere abhalten. Jetzt ist Maria Rauschenberger für ihre Forschungsarbeit im Rahmen ihrer Promotion sogar für den renommierten Deutschen Lesepreis 2017 nominiert worden.

„Ich weiß, wie schwer es ist, die Lese-/Rechtschreibstörung zu überwinden”, sagte die 31-Jährige der Emder Zeitung. „Ich möchte helfen, dass die Störung noch einfacher und frühzeitiger erkannt wird. Deshalb forsche ich nach Möglichkeiten, dies mit neuen Technologien zu erreichen.”

10.10.2017, 00:03 Uhr
Über die Autorin
Stephanie Schuurman Redakteurin Lokales bei der EZ seit: 2003
Telefon: 04921-8900403