Emdens Stadtteile: Das ist Harsweg

Über 50.000 Einwohner leben in Emden. Sie verteilen sich auf viele Stadtteile, die alle einen eigenen Charakter haben. Die Emder Zeitung stellt in einer Serie jeden Stadtteil vor. Elfter Teil: Harsweg.

  • Kinder auf einer Tour durch den Emder Stadtwald in Harsweg. Foto: Hasseler (1/5)
  • Mitten auf der Warft steht die Friedhofskapelle, die wohl zwischen dem 15. bis 16. Jahrhundert entstanden ist. Foto: Hasseler (2/5)
  • Das Gemeindehaus in Harsweg. Foto: Hasseler (3/5)
  • Die alte Schule in Harsweg. Foto: Hasseler (4/5)
  • Das Bürgerhaus in Harsweg. Foto: Hasseler (5/5)

Emden. Wohnen, Wirtschaft, Natur: Harsweg, der nördlichste Stadtteil Emdens, gehört zwar auch zu den kleinsten der Stadt, hat aber dennoch Vielfalt zu bieten.

Name

Der Name „Harsweg” kommt aus dem Altfriesischen und bedeutet Pferdeweg, zusammengesetzt aus „hars/hers, hors” (Ross) und „wei” (Weg).

Geografische Lage

Harsweg liegt im Norden von Emden. Der Ort wurde im Jahr 1945 vom Landkreis Norden nach Emden eingemeindet. Der Stadtteil gehört mit einer Größe von insgesamt 175,575 Hektar zu den kleinsten von Emden.

Einwohner

In Harsweg leben 933 Einwohner (Stand Juni 2015). Das macht einen Anteil von 2 Prozent der Gesamtzahl der in Emden lebenden Menschen aus - nur in drei Stadtteilen leben weniger Menschen.

Mit einer Zahl von 469 sind 47,2 Prozent der Bewohner von Harsweg verheiratet.

16,4 Prozent der Einwohner sind jünger als 19 Jahre, 19,1 Prozent sind älter als 65 Jahre. Ersteres ist ein im Vergleich zu den anderen Stadtteilen niedriger Wert.

Sonstiges

In Harsweg befindet sich ein umfangreiches Gewerbe- und Industriegebiet. Neben zahlreichen Geschäften für den täglichen Bedarf und andere Angeboten gibt es unter anderem auch Industriebetriebe. Ebenfalls dort ansässig ist die Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH.

Darüber hinaus wächst in Harsweg seit dem Jahr 2001 auch der Emder Stadtwald heran. Waldflächen, Wiesen, Gewässern und Wanderwegen wurden geschaffen. Über die Jahre wurde seine Größe auf 71 Hektar erweitert. Die Fläche umfasst auch das Gelände einer ehemaligen Gärtnerei im Nordosten des Stadtwaldes sowie einen ehemaligen militärischen Schießübungsstand im Nordwesten. Mittlerweile wachsen auf dem Areal rund 450 000 neu gepflanzte standortgerechte Bäume und Sträucher. Der Stadtwald dient der Naherholung, als biologischer Filter zur Reinhaltung der Luft und des Trinkwassers, und er soll seltenen Pflanzen und Tieren Lebensraum, Unterschlupf und Nahrung bieten.

20.11.2015, 16:27 Uhr