Emdens Stadtteile: Das ist Barenburg

Über 50.000 Einwohner leben in Emden. Sie verteilen sich auf viele Stadtteile, die alle einen eigenen Charakter haben. Die Emder Zeitung stellt in einer Serie jeden Stadtteil vor. Sechster Teil: Barenburg.

  • In Barenburg befindet sich das Emder Hans-Susemihl-Krankenhaus. Foto: Hasseler (1/6)
  • In Barenburg: die Förderschule Emden. Foto: Hasseler (2/6)
  • Die ehemalige Karl-von-Müller-Kaserne: Hier sind in den letzten Jahren Wohnungen entstanden. Foto: Hasseler (3/6)
  • In dem Stadtteil befindet sich die Pauluskirche. (4/6)
  • Zentrale Anlaufstelle für viele Bewohner des Stadtteils: der Kulturbunker. Foto: Hasseler (5/6)
  • Steht für Barenburg: einer der beiden noch verbliebenen Glaspaläste. Foto: Hasseler (6/6)

Emden. Hier herrscht die größte kulturelle Vielfalt in Emden, hier ist das Emder Krankenhaus beheimatet und hier hat sich in den vergangenen 50 Jahren vor allem auf dem Wohnungsmarkt viel getan: in Barenburg - dem zweitgrößten Stadtteil Emdens.

Name

Erstmals namentlich erwähnt wird der Stadtteil im 16. Jahrhundert erwähnt, damals noch in der Schreibweise Barenborg. Der Name geht wohl auf die Burg eines Mannes mit dem Rufnamen Baare oder auf eine Verbindung mit Bär zurück.

Geografische Lage

Barenburg liegt im nördlichen Teil Emdens. Eine Besonderheit: Ein Großteil der Grenzen des Stadtteils werden von Gewässerläufen gebildet. Insgesamt hat Barenburg eine Größe von 249,135 Hektar.

Einwohner

In Barenburg leben 7015 Einwohner (Stand Juni 2015). Das macht einen Anteil von 14 Prozent der Gesamtzahl der in Emden lebenden Menschen aus. Damit ist Barenburg der zweitgrößte Stadtteil, gemessen an der Einwohnerzahl. Nur im Stadtzentrum leben mehr Emder. Der Ausländeranteil ist mit 14,4 Prozent in Barenburg so groß wie in keinem anderen Stadtteil Emdens.

Mit einer Zahl von 2613 sind 37,2 Prozent der Bewohner von Barenburg verheiratet.

21,1 Prozent der Einwohner sind jünger als 19 Jahre, 19,9 Prozent sind älter als 65 Jahre.

Sonstiges

Der Stadtteil Barenburg entstand Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. Seine heutige Größe erreichte er nach dem Zweiten Weltkrieg als schnell Wohnraum geschaffen werden musste. Ende der 60er beziehungsweise Anfang der 70er Jahre erfolgte eine massive Bebauung, an der wesentlich das ehemals gewerkschaftseigene Unternehmen Neue Heimat beteiligt war.

In Barenburg befindet sich das Gelände der ehemaligen Karl von Müller-Kaserne, in der bis Mitte der 1990er Jahre das ABC-Abwehrbataillon 110 der Bundeswehr stationiert war. Auf einem Teil des Geländes wurde ein Lebensmittelmarkt eröffnet, die Kasernengebäude wurden in den vergangenen Jahren zu Wohnungen umgebaut.

26.10.2015, 15:58 Uhr